Erdbeben im Fichtelgebirge

Erdbeben im Fichtelgebirge! Stärkstes Beben seit 30 Jahren

Erdbeben in Deutschland? Das gibt es doch gar nicht, sollte man denken. Dennoch gibt es in Deutschland mehrere seismisch aktive Zonen, wenn man auch deren Aktivität glücklicherweise nicht mit anderen Gebieten auf der Welt vergleichen kann, die immer wieder zu Zerstörungen schlimmsten Ausmaßes mit zahlreichen Opfern führen.

Am Samstag Mittag gegen 12.30 Uhr wurden wir Augenzeuge eines der stärksten Beben in Deutschland seit 30 Jahren. Das Beben erreichte dabei nach Medienberichten eine Stärke von 4,5, wobei das Epizentrum in der Nähe der deutsch-tschechischen Grenze lag und bis nach Leipzig, Dresden und Nürnberg gespürt wurde.

Wir waren gerade zu einem Wochenendausflug im Fichtelgebirge. Gegen halb eins gab es einen heftigen Knall mit starker Vibration, der etwa 5 Sekunden andauerte. Unser erstes Erdbeben überhaupt, von dem wir selbst etwas mitbekommen haben und auf mehr hat man wenig Appetit.

In einem Ort in Tschechien sollen Kamine eingestürzt und Risse in Häusern entstanden sein, davon blieb Deutschland nach bisherigen Berichten glücklicherweise verschont. Wenn man sich vorstellt, dass eine Stufe auf der Richter-Skala nicht doppelt so stark, sondern zehnmal stärker im Ausschlag des Seismographen ist und die 32fache Energiefreisetzung bewirkt (Stufe 5 ist also zehnmal so stark wie Stufe 4, Stufe 6 zehnmal so stark wie Stufe 5 usw.), kann man sich vorstellen, welche Zerstörungen Erdbeben der Stärken 8 oder gar 9 anrichten. Beim stärksten Beben der jüngsten Zeit kamen in Haiti 2010 mehr als 300.000 Menschen ums Leben.

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Waldmeister

20 Pflanzen (Gemüse und Kräuter) schon im März ernten!

Im März schon Kräuter und Gemüse ernten?

Hier geht es zu Teil 3 mit Bergbohnenkraut, Estragon, Lavendel, Löwenzahn, Oregano, Pfefferminze, Salbei, Waldmeister und Wermut:

http://biohausgarten.de/allgemeines/maerz-ist-erntemonat-was-man-im-maerz-schon-ernten-kann/

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Aprikosenblüte

Aprikosen (Marillen) in Deutschland anbauen

Die Aprikosen blühen. Pflanzen Sie doch einen Aprikosenbaum in Ihrem Garten (in Österreich: Marillenbaum).

Lesen Sie hier mehr über Aprikosen:

http://biohausgarten.de/obst/aprikose/

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Zitronenmelisse

März ist Erntemonat, Teil 2. Was wir schon ernten können.

Im März können wir im Garten schon Essbares ernten und essen. Hier geht es zu Teil 2 mit Knoblauch, Zwiebellauch, Schnittknoblauch, Schnittlauch und Zitronenmelisse: http://biohausgarten.de/allgemeines/maerz-ist-erntemonat-was-man-im-maerz-schon-ernten-kann/

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Liebstöckel

März ist Erntemonat – was man im März schon ernten und essen kann

Der März ist da und damit auch die ersten Vitamine aus dem eigenen Garten! Gemüse und Kräuter warten schon auf uns.

Was man im März schon ernten kann – Teil 1:

http://biohausgarten.de/allgemeines/maerz-ist-erntemonat-was-man-im-maerz-schon-ernten-kann/

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Biberstaudamm

Biber in Weißenbrunn gesichtet!

Heute habe ich bei einem Spaziergang im Untersiemauer Ortsteil Weißenbrunn einen Biber gesehen! Im Bild oben kann man gut seinen Staudamm sehen, den er aus Weidenästen und Weidenstämmen errichtet. Der Biber kletterte von rechts auf seinen Staudamm, sprang von dort in den Bach, tauchte unter und schwamm von dort nach links zu seiner ein paar Hundert Meter entfernten Nahrungsquelle. Die Lieblingsspeise des Bibers sind Weiden, deren Rinde er verzehrt. Die abgeschälten Stämme und Äste nutzt er als Baumaterial für Staudämme und Biberburgen.

Vom Biber gefällte Weidenstämme

Vom Biber gefällte Weidenstämme

Gestern Abend hatte ich den Biber an gleicher Stelle schon an seinen Pfeifgeräuschen erkannt. Biber (Männchen wie Weibchen) können ziemlich laut pfeifen, dies tun sie vor allem nachts, tagsüber nur bei wolkigem oder regnerischen Wetter.

 

Vom Biber gefälllt

Vom Biber gefälllt

Laien befürchten einen irreparablen Schaden für die Weiden oder aber andere Bäume. Diese Sorge ist unbegründet. Der Biber frisst überwiegend Weidenrinde, das ist seine Lieblingsnahrung. Mitunter fällt er auch Fichten, deren Rinde er jedoch nicht verzehrt und deren Holz er nicht verbaut. Er hilft damit den lichtliebenden Weiden, die sonst von anderen Baumarten verdrängt werden würden.

Vom Biber hergestelltes Baumaterial

Vom Biber hergestelltes Baumaterial

Außerdem frisst und fällt er keine jungen Bäume, da diese für ihn zu bitter sind. Bei Weiden wird durch seine Aktivität die Bildung von Neutrieben angeregt. Außerdem wurzeln von ihm zurückgelassene Zweige im Uferbereich an, so dass hiermit ebenfalls die Vermehrung der Weiden gefördert wird.

 

Wozu baut der Biber eigentlich Staudämme und Burgen? Er braucht für den Winter, wenn Bäche und Flüsse meist zugefroren sind, einen Nahrungsvorrat. Diesen legt er sich unter Wasser an. Damit er zu seiner Nahrungsquelle, den Weiden, bequem hingelangen kann, staut er das Wasser in Bächen so an, dass es tief genug wird und er einerseits bequem schwimmend von der Stelle des Wintervorrats zu den Weiden gelangt und andererseits auf dem Rückweg Baumaterial und Wintervorrat bequem über Wasser transportieren kann.

Der Biber bleibt in der Regel mehrere Jahre in einem Gebiet, bis sich der Nahrungsvorrat dort erschöpft hat. Dann wird er den Damm nicht mehr instand halten und dieser wird brechen, neue Weiden werden sich dort ansiedeln. Der Biber wird nach einigen Jahren (denn die jungen Weiden frisst und schält er nicht) wieder an diese Stelle zurückkehren und der Kreislauf beginnt von neuem.

Es gibt also keinen Grund, einen Biber als Bedrohung zu betrachten und ihn einzufangen oder zu vertreiben. Der Biber  hat sich genau diese Stelle für sein Leben ausgesucht, diese ist für ihn optimal, er fügt sich perfekt in Natur und Umgebung ein und bereichert unser Leben. Schulen könnten Klassen im Biologie- oder Heimatkunde-Unterricht an diese Stelle führen und den Kindern praxisnah ökologische Kreisläufe erklären. Ein Biber ist nicht häufig zu sehen, er und seine Bauten sind eine Attraktion für jede Region.

Der Biber  versprüht Pheromone, um einen Partner bzw. eine Partnerin zu finden und es heißt, es wären schon zwei Biber dort…

Biber bekommen meist 2-6 sechs Junge, welche zwei Monate gesäugt werden und mit Nestmaterial zugedeckt werden.

Die Paarungszeit des Bibers ist zwischen Januar und April, die Paarung findet unter Wasser statt. Die Tragzeit beträgt etwas mehr als 3 Monate, Ende April, Anfang Mai kommen die Jungen meist zur Welt.

Der Biber steht unter strengem Naturschutz, in mehreren Bundesländern gibt es Artenschutzprogramme. Ende des 19. Jahrhunderts war der Biber durch Verfolgung und Lebensraumzerstörung in Europa nahezu ausgerottet, danach führten Schutzmaßnahmen und Wiederbesiedelungen zum Aufbau eines neuen Bestandes in vielen Ländern. In Großbritannien, Portugal, Moldawien und der Türkei gibt es nach wie vor keine Biber mehr.

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz und der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ist der Biber streng geschützt, die Biber dürfen nicht gefangen oder getötet werden und ihre Dämme und Bauten weder beschädigt noch zerstört werden, Ausnahmen werden nur selten (in Extremfällen) genehmigt.

Informationsquellen zum Biber:

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

Wikipedia-Artikel zum Europäischen Biber

Bibermanagement

Allgemeine Übersicht der vierfüßigen Tiere: Mit Kupfertafeln, Band 2 (Erscheinungsjahr 1800!)

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Mandelblüte

Mandelblüte in Deutschland – Mandeln selbst ernten!

Die Mandeln blühen – auch in Deutschland. Was die wenigsten wissen, man kann in Deutschland in manchen Jahren erhebliche Mengen an süßen Mandeln ernten und verspeisen.

Mandeln

Mandeln

Die Mandel (unsere Sorte heißt “Dürkheimer Krachmandel”) blüht jedes Jahr zuverlässig, je nach Wetter zwischen Februar und April. Dabei wird der Baum von Jahr zu Jahr größer und die Blüte im Frühling ist immer spektakulär. Wegen des frühen Blütezeitpunkts erfriert die Blüte bei Spätfrösten häufig, aber nicht in jedem Jahr.

2013 zum Beispiel erfror keine einzige Blüte und wir konnten Hunderte süßer Mandeln ernten. Äußerlich sehen die Mandelfrüchte zunächst wie grüne Pfirsiche aus. Diese grüne Haut wird im Herbst dann braun und man kann sie dann einfach entfernen. Darunter befindet sich dann eine sehr harte Schale und erst unter dieser finden wir dann den eigentlichen eßbaren Mandelkern. Diese Schale ist zwar nicht so leicht zu knacken, aber es gibt hierfür Mandelknacker zu kaufen. Man bekommt die Schale aber zum Beispiel auch mit einem Hammer (z.B. auf Betonboden) auf oder kann die Mandeln in einen Schraubstock einspannen, um an das leckere Innere zu kommen.

Blühender Zweig des Mandelbaums

Blühender Zweig des Mandelbaums

In den nächsten Tagen wird der Mandelbaum beim dann angekündigten Sonnenschein voll aufblühen und dann kommen die Bienen.

Dieses Schauspiel ist jedes Jahr einmalig – erstens duftet es dann schon von weitem sehr intensiv überall nach der Mandelblüte, dieser Duft ist unvergleichlich. Und zweitens ist der Baum dann voll von Hunderten Bienen und Hummeln, welche diesen Duft auch mögen und ein wundervolles Summen ist zu hören.

Viele Pflanzen öffnen ihre Blüten erst bei Sonnenschein und höheren Temperaturen vollständig, weil z.B. Bienen nur dann unterwegs sind.

Die Blüten möchten ja bestäubt werden, damit daraus auch Früchte werden und – idealerweise – viele weitere Mandelbäume.

Botanisch ist die Mandel mit dem Pfirsich verwandt  und daher ist eine gegenseitige Bestäubung möglich (Hybridisierung). Pfirsich und Mandel tragen  jedoch auch allein Früchte, denn sie sind selbstbestäubend.

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Kein Stress bei der Gartenarbeit – der Weg ist das Ziel

Der Garten soll Freude, Entspannung und Ausgleich bringen, daher ist es wichtig,  Hauptfehler zu vermeiden, die man in den ersten Jahren unweigerlich macht:

Es kommt darauf an, Stress reduzieren und nicht weiteren zu erzeugen.

Denn die meisten Menschen möchten in ihrem Garten gerade ihren Stress abbauen, den sie in einem Zeitalter immer geringerer körperlicher Arbeit während ihres Alltags anhäufen. Früher arbeiteten die meisten Menschen in der Landwirtschaft, viele Stunden täglich. Psychischen Stress und den heute allgegenwärtigen Anstieg psychischer Störungen und Erkrankungen kannte man in diesem Ausmaß nicht, da die Menschen sich genügend bewegten.

Heute sind die meisten Arbeiten körperlich leichter Natur, die psychischen Belastungen sind durch Zeit- und Termindruck sowie Bürokratíe-Auswüchse immens gestiegen.

Viele Menschen finden daher in Gartenarbeit einen wunderbaren Ausgleich zu diesen nervlichen Beanspruchungen und können damit zudem Mitgliedsbeiträge für Fitnessstudios sparen.

Damit dieser Stress im Garten auf die richtige Art und Weise abgebaut werden kann, sollte man 5 Grundregeln einhalten, um nicht im Hobbygarten weiteren Stress zu erzeugen:

- 1. Nicht zu viel vornehmen

Wenn man sich an einem einzelnen Tag zu hohe Ziele im Garten stellt, die man dann am Ende des Gartentages unweigerlich nicht erreicht, ist man frustiert und kann sich damit Druck und Stress erzeugen, da man der irrtümlichen Annahme unterliegt, dass man das Verpasste nun vielleicht nicht mehr aufholen kann.

Daher ist es besser, sich an einem einzelnen Tag im Garten nicht zu viel vorzunehmen. Wenn man dann noch Zeit übrig hat, kann man immer noch zusätzliche Dinge tun und ist am Ende des Tages mit sich und dem Geschafften zufrieden. Ich laufe dann immer noch einmal durch den Garten und schaue mir mein Tagwerk zufrieden an.

2. Früh genug anfangen

Wenn man nach dem Winter früh genug anfängt – in milden Wintern kann das schon im Februar der Fall sein – ansonsten immer im März – hat man einfach mehr Zeit, seine Gartenprojekte nach und nach abzuarbeiten. Viele kleine Etappen stellen zufriedener als wenige große, die für sich genommen sehr zeitaufwändig sind. Je eher man anfängt, umso mehr wird man schaffen, auch wenn man sich keine unrealistischen Ziele stellt.

Das gilt genauso für die Einteilung des Gartentages: Fängt man am Wochenende früh an oder unter der Woche bald nach der Arbeit, hat man einfach mehr Zeit und wird viele Dinge schaffen. Es kommt nicht drauf an, alles zu schaffen. Außerdem wird man den für viele nicht unwichtigen Kalorienverbrauch maximieren können. Man kann pro Stunde Gartenarbeit mit einem Verbrauch von etwa 400 Kalorien rechnen (natürlich ist dieser Wert nur ein Durchschnittswert, aber bei mehreren Stunden Gartenarbeit kommt für jeden genügend Bewegung und Energieverbrauch zusammen.

3. Der Weg ist das Ziel

Die gesundheitlich positiven Effekte der Gartenarbeit hängen nicht vom Erreichen von Zielmarken und Bestwerten zusammen, dies gilt ebenso für die Ertragsmenge. Wenn wir uns eine oder mehrere Stunden am Tag an der frischen Luft bewegen und uns keinen Stress dabei machen, erreichen wir alle gewünschten gesundheitlichen Effekte einschließlich des Erhalts eines gesunden Körpergewichts.

Wir müssen auch nicht in Höchstgeschwindigkeit arbeiten oder beim Einkauf von Pflanzen oder Gartengeräten Rekordtiefpreise erreichen. Wir können, aber wir müssen nicht.

Wir müssen nicht den schönsten Garten der Welt haben. Unser Garten muss uns gefallen – nicht unbedingt den anderen.

Wir müssen keinen englischen Rasen haben, den wir jede Woche dreimal mähen, düngen und bewässern müssen und der völlig frei von Löwenzahn, Klee, Gänseblümchen und anderen “Unkräutern” ist. Das macht uns mehr Stress, als wir uns darüber freuen.

Wir sind nicht gezwungen, jedes Frühjahr einjährige Pflanzen in den Boden zu bringen, die wir im Herbst wieder herausholen müssen (z.B. Dahlien, Gladiolen oder Begonien). Wir können das jederzeit tun, wenn wir wollen. Wir können aber auch Lilien, Krokusse, Tulpen, Narzissen, Rosen, Pfingstrosen und viele andere Blumen pflanzen, die als Zwiebelpflanzen oder Stauden, Sträucher usw. jedes Jahr wieder erscheinen.

Wir müssen nicht das Haus oder die Wohnung mit vielen Zimmerpflanzen überladen, die wir regelmäßig gießen, düngen und umtopfen müssen.

Wir können und sollten im Garten das tun, was wir wollen und was uns gefällt und Spaß macht.

Wir müssen auch nicht jede Frucht ernten, wenn wir das aus irgendeinem Grund nicht immer schaffen. In der Natur geht nichts verloren. Übrig bleibende Früchte sind ein Festschmaus für Vögel und andere Tiere oder sie bereichern kompostiert den Boden neu mit wichtigen Nährstoffen.

Wir können Dünger kaufen, aber wir können auch unseren eigenen Kompost im reifen oder halbreifen Zustand und Garten- und Küchenabfälle (z.B. Kaffeesatz oder Holzasche) aller Art zur Düngung verwenden

Die Ionen in der Luft wirken neben der körperlichen Anstrengung sehr positiv auf das Immunsystem. Mit Gartenarbeit stärken wir unsere Psyche, bauen Stress ab, aktivieren unser Immunsystem und schützen uns vor vielen unnötigen westlichen Zivilisationserscheinungen wie Diabetes, Übergewicht und Bewegungsmangel (für mich die Hauptursache der meisten Krankheiten). Wir stärken unser Herz-Kreislauf-System und unsere Immunabwehr. Der Schlaf in der Nacht ist nach Gartenarbeit sehr viel tiefer und erholsamer und wir können in der Nacht mehr Melatonin produzieren.

Wer rastet, der rostet!

4. Wir müssen im Hausgarten keinen Maximalertrag bei Obst und Gemüse erreichen

Es macht großen Spaß, im Garten Obst, Gemüse und Kräuter anzubauen, womit wir dann auch etwas Geld beim Einkaufen sparen können. Die Höhe des Ertrags ist im Hausgarten jedoch unwichtig ,sie wird je nach Temperatur, Niederschlägen (oder Bewässerung), Boden, aktueller Nährstoffkonzentration und weiteren Umständen sowieso jedes Mal unterschiedlich ausfallen. Man sollte sich angewöhnen, die unterschiedliche Höhe des Ertrags – und auch den Ausfall von Pflanzen – hinzunehmen, was uns nicht daran hindert, unsere Erfahrungen im Garten für die Zukunft zu berücksichtigen und mit Gärtnerehrgeiz zu optimieren. Wichtig ist jedoch, sich hierbei niemals  Druck zu machen.

Es ist heute sowieso unmöglich und auch nicht effektiv und sinnvoll, sich ausschließlich durch Selbstversorgung zu ernähren, deshalb brauchen wir auch keinen Druck und ergänzen unser gekauftes Nahrungsangebot durch selber angebautes Obst und Gemüse, welches die Supermarktprodukte durch seine Frische und Nähe (kurze Wege) im Vitamin- und Nährstoffgehalt deutlich übertrifft.

Wir freuen uns, die Pflanzen beim Wachsen zu beobachten und diese durch Unkrautjäten, Gießen und Düngen zu unterstützen, zu allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter.

5. Nicht alles im Garten wird gelingen

Wir müssen lernen, im Garten auch Misserfolge zu akzeptieren. Viele vermeintlich und angeblich winterharte Pflanzen (z.B. winterharte Palmen, Bananen, Feigen, Aprikosen, Edelkastanien, Sharon usw.) werden in milden Wintern durchkommen und dann irgendwann in einem strengen Winter erfrieren. Na und? Daher sollte man nie zu teure Pflanzen kaufen, damit man sich dann in solchen – nicht seltenen – Fällen nicht zu sehr ärgert.

Wir können und sollten im Hausgarten sogar viel experimentieren, jedoch müssen wir bei solchen Experimenten auch Misserfolge akzeptieren, dafür werden wir auch so manches erreichen und erleben, mit dem wir nicht gerechnet hätten (wie zum Beispiel die Ernte von mehr als 200 Kiwis).

Wenn wir diese 5 Grundregeln beachten, so nutzen wir den Garten optimal zu unserer Entspannung und stärken Körper und Geist. Der Garten wird uns dann immer das geben, was wir eigentlich von ihm wollen. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Gärtnern!

Jörg Wichmann

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Mahonia aquifolium

Die Mahonie (Mahonia aquifolium) blüht jetzt gelb

Es ist noch Winter, aber immer mehr Blüten sind zu sehen, wenn man die Natur aufmerksam beobachtet. Dieses schöne Exemplar einer gelb blühenden Mahonie (mahonia aquifolium) haben wir in Erlangen gefunden.

Fotos und Beschreibungen weiterer winterblühender Pflanzen

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