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Aktueller Tipp zu Euren Tomatenpflanzen

Die Tomaten sind jetzt alle draußen. Hier ein aktueller Tipp zu Euren Tomatenpflanzen:

Wenn Eure Pflanzen schon hoch genug sind (ab 1 Meter), könnt ihr alle Blätter entfernen, die sich am Stamm bis zu einer Höhe von ca. 30 cm über dem Boden befinden. Das schützt die Pflanzen vor zu viel Feuchtigkeit in der Nähe der Blätter (z.B. beim Gießen, Vorbeugung der Krautfäule). Ihr könnt diese Blätter gleich auf den Boden legen oder in diesen eingraben. Wenn Eure Pflanzen noch nicht gross genug dafür sind, dann wartet, bis sie etwa 1 Meter hoch sind.

Geiztrieb an Tomatenpflanze

Geiztrieb an Tomatenpflanze

Außerdem gleich beim Gießen immer in den Blattachseln nachschauen, ob dort Geiztriebe wachsen (außer bei Cocktailtomaten). Die Geiztriebe dann regelmäßig entfernen und entweder einpflanzen, so dass sich neue Pflanzen bilden oder einfach ebenfalls auf den Boden legen oder in diesen einarbeiten.

 

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Natürliche Bewässerung ohne Haus und Dachrinne möglich?

In unserer Facebook-Community wurde an uns die Frage herangetragen, ob es Tipps gibt, wie man in einem Garten oder auf einem Feld ohne Haus, ohne Dachrinnen, also reinem Grabeland evtl. effektiv Regenwasser auffangen kann. Die Userin meint, dass Regenwasser für die meisten Pflanzen besser wäre als Leitungswasser und die Kosten für künstliche Bewässerung hoch wären.

Ja, da wird ein wunder Punkt angesprochen. Viele Regionen leiden in den letzten Jahr enorm unter Wassermangel, man kann sogar von Dürre sprechen und das ist für die Landwirtschaft noch erheblich schlimmer als für uns Hobbygärtner. Wenn es wochen- oder monatelang nicht regnet, bekommt man auf freiem Feld noch größere – existentielle – Probleme als im Hausgarten.

Deshalb haben z.B. im trockenen Oberfranken bereits viele Landwirte in künstliche Bewässerung investiert. Diese Kosten führen jedoch häufig zu Unrentabilität oder gar Insolvenz.

Mittlerweile arbeiten Agrarwissenschaftler an der Entwicklung neuer, trockenheitsresistenter Getreide- und Gemüsesorten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man Sorten züchten kann, die gar kein Wasser mehr brauchen oder nur von der Luftfeuchtigkeit leben können. Wir haben ja hier keinen Passatwind wie auf Teneriffa beispielsweise, der auch ohne Regen für viel Feuchtigkeit sorgt. Vielleicht kann man Sorten entwickeln, die weniger Wasser brauchen.

Wenn es sich nur um ein sehr kleines Feld handelt, kann man natürlich z.B. ebenfalls eine Gartenhütte dort aufstellen (falls baulich erlaubt) und darauf eine Regenrinne installieren und einen Regenwasserbehälter aufstellen. Es gilt immer der Grundsatz, dass die Auffangfläche möglichst groß sein muss, damit möglichst viel Wasser gesammelt werden kann (man bedenke, die Regenmenge wird in Liter pro Quadratmeter angegeben).

Desweiteren kann man entweder vorhandene Quellen in der Nähe nutzen (dies ist bei uns teilweise möglich, zumindest einen Teil des Jahres) oder selbst einen Brunnen bohren, wenn die örtliche Kommune diesem Plan zustimmt.

Hier bei uns in Bayern wird von Plänen berichtet, Wasserleitungen aus dem wasserreichen Süden in den trockenen Norden zu bauen, da der Norden dieses Problem fast jeden Sommer hat und der Süden eigentlich immer genug Wasser.

Welche Ideen habt ihr zu diesem Thema? Gern ergänzen wir diese Seite mit Euren Vorschlägen.

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Giesstipp des Tages

In manchen Gegenden Deutschlands regnet es mehr als genug – in anderen (z.B. Franken, Hessen, Brandenburg, Sachsen, südliches Mecklenburg-Vorpommern) in den letzten Jahren im Frühling und Sommer immer weniger, manchmal sogar im Winter.

Das stellt nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch den Hobbygärtner manchmal vor enorme Herausforderungen. Wir müssen daher mit dem vorhandenen Regenwasser gut haushalten, wenn wir so wenig wie möglich teures Trinkwasser verwenden wollen.

Gießkanne

Gießkanne

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Gießwasser zu sparen bzw. für den Boden so lange wie möglich verfügbar zu halten. Auf dieser Seite werden wir regelmäßig Tipps rund ums Gießen und Bewässerung sammeln und veröffentlichen:

Tipp des Tages: Beim Pflanzen von Gemüse die Gemüsepflanze so in den Boden drücken, dass sich die Pflanze wie in einem kleinen Krater befindet, so dass sich das Wasser sowohl bei Regen als auch nach dem Gießen in der Vertiefung hält und so nicht nach der Seite abfliesst, sondern dem Wurzelbereich der Pflanze zugute kommt. Kohlrabi nicht zu tief pflanzen, damit sich schöne Knollen bilden. Möglichst nicht auf die Blätter gießen, damit sie an sonnigen Tagen nicht verbrennen (Brennglaseffekt).

Wir sammeln alle Giess- und Bewässerungstipps künftig auf unserer neuen Seite zum Thema „Bewässerung“ unter http://biohausgarten.de/allgemeines/bewaesserung/

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Mischkultur – ein Beispiel aus der Praxis

Heute möchten wir euch ein Beispiel zeigen, wie man Mischkultur z.B. auf einem Beet umsetzen kann. Natürlich gibt es wie immer viele andere Möglichkeiten.

Anstatt wie früher nur ein Gemüse auf einem Beet anzubauen, ist es von großem Vorteil, auf einem Beet verschiedene Gemüsesorten und Kräuter zu mischen, um den verfügbaren Platz maximal auszunutzen und damit den Gesamtertrag zu erhöhen und andererseits den Boden gesünder zu halten, indem die verschiedenen Pflanzen bestimmte Stoffe an den Boden abgeben und Schädlinge fernhalten.

Mischkultur-Beet

Mischkultur-Beet

Den Grad der Durchmischung kann man natürlich selbst bestimmen. Mancher mag mehr „Ordnung“ auf dem Beet und möchte daher nur 2 verschiedene Sorten auf dem Beet, andere – wie wir – bringen viele verschiedene Pflanzen auf einem Beet unter.

Auf diesem Bild sieht man z.B. links vorn eine Rhabarberpflanze, im Hintergrund rechts hinten Zweige eines Pfirsichbaums, dessen schlanke Blätter auch die Kultur von Gemüse unter und neben ihm ermöglichen. Desweiteren befinden sich derzeit auf dem Beet: Grünspargel, einige Erdbeerpflanzen, links hinten Zitronenmelisse und Dill (der sich jedes Jahr selbst aussät).

Es befand sich auch noch eine Gojibeere auf diesem Beet, die wir aber aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs dieser Pflanze an einen anderen Ort umgepflanzt haben.

Dazwischen befindet sich überall noch Knoblauch, der im Juni bereits erntereif sein dürfte. Dann kommen an die Stelle des Knoblauch noch Buschbohnen, die wir dann einfach in die freiwerdenden Stellen säen. Mit den Buschbohnen schließen wir dann alle Lücken, sorgen für eine weitere Gemüseernte und versorgen den Boden gleichzeitig noch mit Stickstoff, welche Bohnen aus der Luft gewinnen.

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Ausnutzung kleiner Flächen im Garten

Selbst im kleinen Garten kann man sehr viele Pflanzen unterbringen, die man nutzen kann. Es findet sich immer irgendwo noch ein Platz, wo man etwas hinpflanzen kann.

Knoblauch

Knoblauch

So kann man nicht nur mehr Ertrag erzielen, sondern kann häufig auch die Gesundheit des Bodens verbessern sowie Schadinsekten oder Tiere von Gemüsepflanzen fernhalten. Außerdem geben Pflanzen Stoffe an den Boden ab, die diesem zugute kommen.

Für Ertrag und Bodengesundheit ist ein Anbau vieler Pflanzen auf dem selben Beet immer von Vorteil. Die Bodengesundheit verbessert sich, die Pflanzen benötigen und verbrauchen unterschiedliche Nährstoffe und liefern dem Boden selbst wichtige Stoffe.

Beispiele:

  • Selbst in kleine Lücken im Garten können wir Knoblauchzehen stecken. Diese wachsen schlank nach oben und werden zur Knoblauchknollen werden. Viele Insekten werden durch den Geruch vertrieben
  • Ähnliches gilt bei Zwiebeln. Einfach ein paar Steckzwiebeln in die Lücken stecken oder Zwiebelsamen aussäen.
  • Buschbohnen können mit Mitte/Ende Juli immer in freie Stellen gesät werden. Hier kommt noch der Vorteil dazu, dass alle Bohnen und andere Leguminosen Stickstoff aus der Luft binden können und diesen zum Teil an den Boden abgeben = Stickstoffdüngung.
  • Wild wachsende (giftige) Kreuzblättrige Wolfsmilch einfach im Beet stehen lassen, diese wächst ebenfalls schlank nach oben und vertreibt Wühlmäuse im Umfang mehrerer Meter um den Standort dieser Pflanze.
  • Relativ niedrigwachsende Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch lassen sich auch gut in Lücken unterbringen.

Unserer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, probiert es einfach aus! Es gibt in der Gartenliteratur manchmal Informationen zu „guten“ und „schlechten“ Nachbarn (in Bezug auf sich fördernde oder behindernde Pflanzen), doch haben wir in unserer Praxis noch keine „schlechten“ Nachbarn finden können!

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Gemüsetipp für großen Ertrag

Wir bauen in unserem Bio-Hausgarten hauptsächlich Gemüse an, das wenig Arbeit macht, möglichst wenig Fläche beansprucht und im Verhältnis dazu viel Ertrag bringt. Und wer fährt nicht schon gern eine große Ernte ein…

Möglich ist das zum Beispiel mit dem Kohlrabi. Wir ihr wisst, gibt es da einige Sorten, grüne und lilafarbene Kohlrabi, die meisten sind verhältnismäßig klein und bereits nach 8-10 Wochen erntereif, bringen aber auch relativ wenig „Masse“.

Es ist jedoch möglich, aus lediglich 10 Samen mit einem Gesamtgewicht von weniger als 1 Gramm einen Ertrag von 80 Kilo Gemüse zu erzielen. Das Gewicht der Samen wird also verhunderttausendfacht!

Kohlrabisamen

Kohlrabisamen

Das ist mit der Sorte „Superschmelz“ möglich! Es handelt sich hier um eine relativ alte Kohlrabisorte, die auch schon in der DDR bekannt war. Sie ist auch als Biosaatgut überall erhältlich.

Gesät werden kann direkt ins Freie, von Mai bis Ende Juni, 1-2 cm Tiefe. Die Keimzeit beträgt etwa 8-15 Tage. 3 Wochen nach der Keimung auf 50 x 60 cm Abstand verpflanzen. Haltet diese Abstandsempfehlung ein, der Kohlrabi wird sie brauchen!

Diese Kohlrabisorte entwickelt riesige Kohlrabi, die dennoch zart bleiben! Wie alle Gemüsearten benötigt auch der Kohlrabi einen sonnigen Platz. Der Boden sollte nahrhaft sein, damit der Kohlrabi sein Endgewicht von bis zu 8 Kilo erreichen kann.

Bei uns hat er das erreicht! Die riesigen Knollen haben wir im Herbst gleich draußen mit der Axt in handliche Stücke gespalten, dann im Haus noch weiter zerkleinert und in den Gefrierschrank transportiert. Den ganzen Winter konnten wir den Kohlrabi genießen, meist als Kohlrabigemüse mit Butter.

Wenn auf das Beet im Frühjahr reifer Kompost aufgetragen wurde, ist keine weitere Düngung erforderlich. Falls nicht, das Beet organisch oder organisch-mineralisch düngen. Wir empfehlen dazu folgenden preisgünstigen Bio-Dünger (Kilopreis unter 1 Euro durch Grosspackung, kommt versandkostenfrei, NPK 3/3/3)


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Die Ernte erfolgt im Herbst. Lasst den Kohlrabi ruhig bis November auf dem Beet, er nimmt im Herbst noch enorm an Größe und Gewicht zu und bleibt dabei butterzart.

Die Samen vom „Superschmelz“ gibt es überall zu kaufen, auch als Bio-Samen. Wir bauen diese Sorte fast in jedem Jahr an. Wichtig bei Kohlsorten: Jedes Jahr das Beet wechseln, falls möglich, Kohl nur alle 3-5 Jahre auf das selbe Beet säen/pflanzen. Das beugt Krankheiten wie der Kohlhernie vor.

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Pflanze des Tages: Für kleine Gärten, Balkon und Terrasse: Säulenaprikose

Als heutige Pflanze des Tages haben wir die Säulen-Aprikose ausgewählt, weil der Trend zu kleineren Gärten geht und viele Menschen nicht viel Platz haben. Auch auf kleiner Fläche auf Balkon oder Terrasse oder im kleinen Garten ist der Eigenanbau von Obst sehr gut möglich.

Beschreibung des Händlers:

Die Säulenaprikose ist eine ausgefallene und platzsparende Obst-Kultur, mit der Sie sich und Ihrer Familie eine köstliche Freude bereiten können! Die am Stab „schlank & schön“ gezogene Säulenobst-Varietät benötigt nur wenig Platz und eignet sich hervorragend für Balkon, Terrasse & Garten. Die Züchtung ist extrem reichtragend. Süß-saftige Aromafrüchte. Selbstbefruchtend, aufwändig zur Säule gestäubt. (Prunus armeniaca). Besonders gut für Balkon, Terrasse und vor Südwänden.

Säulenaprikose

Säulenaprikose


Säulenaprikose hier bestellen
Für Balkon, Terrasse und Garten

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Wie man bei wärmeliebendem Südgemüse auch ohne Gewächshaus gute Erträge erzielt

Mitteleuropa ist nicht Spanien. Dennoch bauern die meisten Hobbygärtner mit großer Begeisterung Südgemüse aller Art in ihrem Hausgarten an. Auberginen, Gurken, Paprika, Chili, Melonen, Tomaten usw. benötigen jedoch alle viel Wärme, um einen guten Ertrag zu erzielen.

Diese Bedingungen kann man am besten in einem Gewächshaus nachahmen.

Doch nicht jeder hat ein Gewächshaus, das Geld oder den Platz dafür. Trotzdem gibt es einige Tricks, mit denen man auch ohne Gewächshaus ziemlich gute Erträge bei Südgemüse erzielen an. Unsere diesbezüglichen Erfahrungen möchten wir Euch hiermit gern weitergeben:

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Allgemein:

  1. Südgemüse lieber in großen Töpfen (z.B. dunklen Kunststofftöpfen) halten als im Freiland, wenn ihr kein Gewächshaus habt. Die Pflanzen werden damit transportabel, man kann sie dann auch auf dem Balkon kultivieren und bei drohendem schlechten Wetter an einen geschützten Ort bringen. Dunkle Kunststoff-Töpfe absorbieren außerdem mehr Licht, der Boden wird wärmer.
  2. Pflanzen mit organischem oder organisch-mineralischem Langzeitdünger versehen, so dass nur einmal direkt bei der Pflanzung gedüngt werden muss. In Töpfen ist die Auswaschung auch geringer.
  3. Südgemüse in Töpfen nach Möglichkeit vor Wind und Regen schützen. Wir tun das z.B., indem wir die Töpfe unter die Dachrinne stellen. Man muss dann zwar gießen, aber in vielen Gegenden Deutschlands regnet es ohnehin nicht so viel und die Vorteile überwiegen.
  4. Die Pflanzen zusätzlich in schwarze Folie pflanzen oder diese neben dem Stängel mit schwarzer Folie auslegen. So wird noch mehr Licht und Wärme absorbiert, das hat bei uns sehr viel gebracht.
  5. Pflanzen nah an die Hauswand oder in die Nähe anderer Wärmequellen stellen
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Tipp zu Gurken: Auf Feigenblattkürbis veredelte Pflanzen sind wesentlich robuster und kälteresistener. Sie sind teuer, aber viel ertragreicher

Tipp zu Hokkaidokürbis: Gedeiht ohne zusätzliche Düngung perfekt auf dem Kompost- oder Misthaufen.

Tipp zu Paprika/Chili: Wenn ausgepflanzt, dann in die Nähe der Kreuzblättrigen Wolfsmilch pflanzen. Wühlmäuse können sich sonst schonmal die komplette Pflanze holen.

Tipp zu Tomaten: Die Geiztriebe aus den Blattachseln regelmäßig entfernen und diese gleich unter den Pflanzen als Gründung eingraben oder sie einfach einpflanzen und zu neuen Pflanzen werden lassen.

Tipp zu Melonen: Diese brauchen sehr viel Wärme. Auf den Komposthaufen pflanzen, zusätzlich schwarze Folie unterlegen.

Wenn man ein Gewächshaus hat, erzielt man noch viel größere Erträge, außerdem beginnt dann die Saison eher und endet später. Der Treibhauseffekt sorgt für viel wärmere Temperaturen, das mögen Gurken, Tomaten, Paprika, Melonen usw.

Hier einige Gewächshäuser in verschiedenen Qualitäten und Preisklassen

Veredelte Gurkenpflanzen gibt es zum Beispiel hier:


Veredelte Gurkenpflanzen

Hier haben wir eine veredelte Mini-Snackgurke gefunden

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Vielseitig, gesund, robust – die Walnuss

Der Walnussbaum (Juglans regia)ist einer der wichtigsten einheimischen Laubbäume mit vielfältigem Nutzen in der Küche, für die Gesundheit, Holzwirtschaft usw.

Zu allen Jahreszeiten ist ein Walnussbaum eine wahrhaft imposante Erscheinung. Im Winter besticht er durch seine schönen Äste, die auch ohne Schnitt immer gut aussehen. Im Sommer hat er sehr große, sehr schöne, schattenspendende Laubblätter und im Herbst reifen die Walnüsse heran.

Austreibender Walnusszweig

Austreibender Walnusszweig

Es gibt heute Walnussbäume aus Samen – eben aus den Walnüssen – und aus Veredlungen. Veredelte Bäume tragen eher Nüsse, Walnussbäume aus Samen sind sehr robust und die Nüsse in allen Fällen sehr schmackhaft und gesund.

Der Walnussbaum wird groß, er wird deshalb gern als Hofbaum genutzt. Er ist deshalb eher etwas für den größeren Garten.

Unser Walnussbaum entstand durch eine von unseren Kindern in der Weihnachtszeit weggeworfene vermeintlich „schlechte“ Walnuss. Sie keimte auf schwierigstem Boden, und zwar mitten zwischen den Steinen einer Natursteinmauer.

Walnussbaum

Walnussbaum

Aber der Baum wollte offensichtlich gerade an dieser Stelle wachsen und so taten wir ihm den Gefallen. Er hat nun nach wenigen Jahren bereits eine Höhe von 4-5 Metern erreicht und sieht immer sehr gesund und robust aus. Wir möchten ihn in unserem Garten nicht mehr missen.

 

In der Küche finden Walnüsse vielfältige Verwendung: Als Eis, in Salaten, Soßen, Likören, Bränden und natürlich pur.

Die gesundheitlichen Vorzüge von Walnüssen sind überragend. Sie haben den höchsten Linolensäuregehalt aller Nussfrüchte und sind damit sehr gesund für das Herz.

Wichtige Vitamine wie  A, B1, B2, B3, C, E und Panthotensäure (Vitamin B5). Sie sind reich an Zink, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen und Calcium.

Sie haben schützende Wirkung hinsichtlich Diabetes (Typ 2). 9 Walnüsse täglich und ein Esslöffel Walnussöl können uns vor hohem Blutdruck und in Stresssituationen schützen. Sie scheinen Walnüsse nicht nur Herz-Kreislauferkrankungen entgegenzuwirken, sondern auch Prostatakrebs zu bremsen.

Die gesundheitlichen Wirkungen sind so vielfältig, dass sie an dieser Stelle nicht umfassend beschrieben werden können. Wir verweisen dazu auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel.

Walnüsse

Walnüsse

Man kann und sollte auch bereits die noch  halbreifen Nüsse essen, denn dann ist der Vitamin-C-Gehalt der Nüsse am größten, mit bis zu 1 % geradezu gigantisch.

Das Holz der Echten Walnuss ist ein begehrtes Edelholz, dessen Verwendung auf hochwertige Gegenstände beschränkt ist. Es fällt in der Regel nur als Nebenprodukt bei der Fällung von Fruchtbäumen an, da ein gezielter Anbau für die Holzproduktion nur selten vorhanden ist.

Wer nicht warten will, bis in seinem Garten ein Walnussbaum auftaucht, kann überall Pflanzen kaufen. Jedoch gibt es teilweise erhebliche Unterschiede in Qualität, Größe und Preis. Bäume zum Preis von 50-100 Euro sind keine Seltenheit.

Wir haben ein recht günstiges Angebot gefunden (Höhe 60-80 cm), das völlig ausreichend sein sollte, noch dazu, da der Walnussbaum schnell wächst:


Walnussbaum bestellen
60-80 cm hoch

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Pflanze des Tages: Bio-Limo-Minze

Folgende interessante Pflanze in Bio-Qualität haben wir heute gefunden:

Die Bio-Limonaden-Minze ist eine Kräuterpflanze mit einem erfrischenden Aromamix aus Lemon und Anis, daher sind die Blätter ideal zur Herstellung einer frischen Limonade geeignet.

Die frischen Blätter können Sie in Salate, Quark oder Drinks geben, oder einen wohlschmeckenden Tee daraus zubereiten. Mit ihren leuchtend pinkfarbenen Blüten, die auch essbar sind, ist die Bio-Limonaden-Minze (Agastache mexicana) eine dekorative Bereicherung im Kräuter- und Staudenbeet, aber auch im Topf auf Balkon & Terrasse.

Limonadenminze

Limonadenminze

Die Bio-Limonaden-Minze gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit normal feuchtem Boden. Die mehrjährige Pflanze ist pflegeleicht und sollte frostfrei überwintert werden. Sie blüht von Juli bis September und wird 60 bis 90 cm hoch. Die Bio-Limonaden-Minze stammt aus zertifiziertem Bio-Anbau. (Agastache mexicana)


Bio-Limonaden-Minze, Bestellmöglichkeit

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