Archiv für den Monat: April 2017

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Geiztriebe bei Tomaten entfernen

Unsere Tomatenpflanzen sind jetzt fast einen Meter hoch und entwickeln bereits sogenannte Geiztriebe (siehe Foto). Als Geiztriebe bezeichnet man zusätzliche Triebe, die in den Zwischenräumen zwischen Hauptstängel/Stamm und Seitenzweig wachsen.

Diese sollte man regelmäßig vorsichtig ausbrechen (z.b. mit dem Fingernagel), ohne dabei den Stamm zu beschädigen. Das ist wichtig, damit die ganze Kraft der Tomatenpflanze in die Fruchtentwicklung geht und nicht in die Triebe. Das Entfernen der Geiztriebe nennt man Ausgeizen.

Geiztrieb an Tomatenpflanze

Geiztrieb an Tomatenpflanze

Wer will, kann die Geiztriebe in neue Töpfe einpflanzen, daraus entstehen zusätzliche Tomatenpflanzen, wenn man regelmäßig gießt. Auf dem Bild sieht man einen eingepflanzten Tomatengeiztrieb, der problemlos angewachsen ist.

Eingepflanzter Tomatengeiztrieb

Eingepflanzter Tomatengeiztrieb

Bei Cocktailtomaten ist ein Ausgeizen nicht erforderlich.

Hier geht es zu unserem vollständigen Tomatenartikel mit Schritt-für-Schritt-Anleitung:

http://biohausgarten.de/gemuese/perfekte-tomatenpflanzen-aus-eigenen-samen-heranziehen/

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Junge Sonnenblume

Die Sonnenblumen kommen!

Jedes Jahr im April – man kann auch später säen – keimen im Garten die Sonnenblumen. Entweder haben wir selbst Sonnenblumen gesät – es gibt sie in vielen Sorten – oder wir finden einfach Sonnenblumenkeimlinge irgendwo in unserem Garten, die von den Vögeln verbreitet worden sind. Das passiert uns eigentlich jedes Jahr. Nicht immer ist der Platz für die Sonnenblume dann geeignet, aber das macht nichts. Wir lassen die Pflanzen dann einfach vorerst an Ort und Stelle wachsen und pflanzen sie später an einen geeigneten Platz um, sobald sie etwas größer sind.

Sonnenblume

Sonnenblume

Sonnenblumen gehören eigentlich in jeden Garten. Ihr gelber oder rötlicher Blütenkranz sieht aus wie die Sonne – daher ihr Name. Sonnenblumen verbinden wir mit Sommer, Wärme, Erholung und Schönheit. Es gibt Sonnenblumen, die nur eine Blüte haben, die dann meist sehr groß ist.

 

Oder es gibt auch Sonnenblumen mit mehreren Blüten pro Pflanze. Wenn man wirklich große Sonnenblumen haben möchte – es finden immer mal wieder Wettbewerbe statt um die größte Sonnenblume, muss man die Pflanzen aufgrund ihres starken Wachstums kräftig düngen, z.B. mit Kompost oder einem anderen Dünger.

Sonnenblumensamen sind nicht nur für Vögel sehr schmackhaft. Auch wir Menschen können sie knabbern – das Innere schmeckt sehr gut und enthält viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wir heben manchmal auch die ganzen Körbe auf, um im Winter damit die Vögel zu füttern und ein paar Samen für das nächste Jahr.

In der Küche ist Sonnenblumenöl unerläßlich, zum Braten, Backen, Kochen und auch für Salate.

Wir haben immer einen 10-Liter-Kanister Bio-Sonnenblumenöl zu Hause, so müssen wir nicht ständig neues besorgen und die Kosten pro Liter sind überschaubar, auch im Biobereich.

Das sogenannte „Bratöl“ ist fast immer auch Sonnenblumenöl, das hocherhitzbar ist und deshalb besser zum Braten geeignet.

 

 

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Tomatenblüten

Wenn die Tomaten schon vor den Eisheiligen blühen

Tipps zur Bestäubung von Tomaten

Wer Tomaten schon frühzeitig in Haus oder Wohnung gesät hat (Februar/März), wird feststellen, dass die Pflanzen frühzeitig zu blühen beginnen, zum Beispiel bei uns Mitte/Ende April. Da wir aber die Tomaten noch nicht ins Freie bringen können, fehlen uns in Haus und Wohnung Insekten oder Wind, um die Tomatenblüten zu bestäuben und damit einen Fruchtansatz zu erreichen. Tomaten sind zwar meist selbstbefruchtend, d.h. man benötigt meist keine zweite Sorte, um Früchte zu erzielen. Dennoch müssen die Blüten bestäubt werden, was im Freien durch Insekten oder Wind erreicht wird.

Tipps zur Bestäubung von Tomaten in Haus und Wohnung:

Auch in Haus und Wohnung gibt es jedoch mehrere einfache Möglichkeiten, die Tomatenblüten zu bestäuben und somit die Grundlage für die späteren Tomaten zu legen.

Möglichkeit 1: Wir können die Tomatenblüten mit einem weichen Pinsel selbst bestäuben. Dies macht man solange, bis die Pflanzen nach den Eisheiligen ins Freie können. Im Pinsel bleiben dann ständig Pollen hängen, welche nach und nach die Blüten befruchten, wir werden dann bald die ersten winzigen grünen Tomaten sehen, welche dann schnell größer werden. Immer den gleichen Pinsel benutzen und den Pinsel nicht nass werden lassen. Es genügt, einfach mit dem Pinsel in der Blüte „herumzufuhrwerken“, um das Ziel zu erreichen.

Möglichkeit 2: Diese Methode wird auch im Erwerbsanbau von professionellen Gärtner genutzt: Die Pflanzen mit den Blüten jeden Tag kräftig schütteln, so dass diese Form der Bestäubung praktisch den Wind ersetzt.

Möglichkeit 3: Die Fenster regelmäßig und häufig öffnen und kippen, um Insekten hereinzulassen. Diese Methode wird uns bei kühlem Wetter nicht so gut gefallen…

Möglichkeiten 1 und genügen aber meist vollkommen und es ist ja dann auch nicht mehr lange bis zu den Eisheiligen Mitte Mai. Dann kommen die Pflanzen ins Freie und die Bestäubung wird wieder von Insekten und Wind übernommen.

Hier geht es zu unserem vollständigen Tomatenartikel mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung von der Aussaat der Tomaten bis zur Ernte:

http://biohausgarten.de/gemuese/perfekte-tomatenpflanzen-aus-eigenen-samen-heranziehen/

 

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Blütenreichtum durch Dünger

Gut düngen im Frühjahr für Blütenreichtum

Im Frühjahr müssen wir alle Pflanzen gut düngen, wenn wir später viele Blüten und Früchte haben möchten, denn die Nährstoffe im Boden werden verbraucht und müssen ersetzt werden. Kompost haben wir nicht immer genug für den ganzen Garten und für jeden Spezialzweck (wie z.B. Blaubeeren und Rhododendren).

Wer sich im Baumarkt schon einmal umgesehen hat, findet dort viele Arten von Dünger zu teilweise extrem überhöhten Preisen.

Ein auch von uns genutzter Geheimtipp (neben Kompost natürlich) ist dabei Dünger aus dem Supermarkt, den es manchmal eine gewisse Zeit zu Aktionspreisen zu kaufen gibt. Jedoch sind diese Angebote oft sehr schnell ausverkauft und nur eine bestimmte Zeit verfügbar.

Nicht so beim Lidl-Online-Shop. Hier kann man ganzjährig verschiedene Arten von Dünger zu sehr günstigen Preisen online bestellen (unschlagbare Kilogrammpreise zwischen 80 Cents und 1 Euro).

Hier geht es zum Dünger-Angebot des Lidl-Online-Shops:


Dünger im Lidl-Online-Shop
Dünger

Angeboten werden Rasendünger, Rhododendrondünger, Beerendünger, Rosendünger und Garten-Volldünger.

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Geschenk

Solarlampe gratis noch bis Ende Mai

Noch bis zum 31.05.2017 erhalten Kunden zu Ihrer Bestellung bei Bakker Pflanzenversand eine formschöne dreiarmige Solarlampe gratis. Gutscheincode: TRIOSOLAR verwenden.

Hier geht es zu diesem Geschenk:

Gratis Trio Krakelee Solarlampe

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Kletterrosen

2 Kletterrosen gratis bei Bakker

2 Kletterrosen gratis gibt es derzeit bei Bakker (Pflanzen, Blumen, Obst, Gemüse, Gartenzubehör), wenn Sie den Vorteilscode CLIMBINGROSES17 bei Ihrer Bestellung in Ihrem Warenkorb verwenden. Hier geht es zum Angebot:


Bakker – Europas größter Pflanzenversender


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Tulpenmagnolie

Magnolienzeit

Es ist Magnolienzeit. Überall blühen die Magnolien, so auch bei uns zur Zeit die Tulpenmagnolie  (Magnolia soulangeana). Einige Sorten dieser Gattung passen auch in kleinere Gärten.

Sternmagnolie

Sternmagnolie (Magnolia stellata)

Magnolia soulangeana bei ebay:

Magnolia soulangeana Lennei – Tulpenmagnolie Lennei

Magnolia soulangeana ‚Satisfaction‘ – winterharte Pflanze 70-100cm – Tulpenbaum

Sternmagnolie (Magnolia stellata) bei ebay:

Sternmagnolie rosa

Sternmagnolie weiß

 

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Schokolade ohne Zucker

Schokolade ohne Zucker selbst herstellen

Was wir als Biogärtner nicht verstehen: Nicht einmal im Bio-Supermarkt bekommt man Schokolade ohne Zucker zu kaufen. Deutschland ist in dieser Beziehung ein bisher rückständiges Land. In Spanien z.B. findet man fast komplette Regale mit zuckerfreier Schokolade, zuckerfreien Keksen und vieles mehr.

Warum zuckerfrei? Wir verwenden aus persönlicher Erfahrung und durch Wissen, das wir uns selbst angeeignet haben, in unserem Haushalt keinerlei Zucker mehr. Die häufig angebotenen Alternativen wie Honig, Ahornsirup, Kokosblütensirup, Agavendicksaft, Apfeldicksaft usw. sind aus zahntechnischer Sicht (Karies, Parodontose) und auch im Hinblick auf Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkt usw. kaum besser. Hier finden Sie mehr zum Thema zuckerfrei und die Folgen zuckerhaltiger Ernährung:

http://biohausgarten.de/zuckerfrei/

Bereits vor der Zulassung in der EU verwendeten wir Stevia, besonders zum Süßen von Tee und anderen Getränken. Stevia (stevia rebaudiana) ist eine Pflanze, aus deren Blättern sehr süße Stevioside gewonnen werden, deren Süßkraft 200 Mal so hoch ist wie Zucker, daher muss hier vorsichtig dosiert werden.

Manche mögen jedoch den leicht bitteren Beigeschmack von Stevia nicht und verwenden deshalb Xylit. Xylit ist ein aus Birkenrinde oder Mais gewonnenes natürliches Süßungsmittel, das man genauso wie Zucker verwenden kann, also auch zum Backen und allen Verfahren, welche eine zuckerähnliche Konsistenz benötigen. Xylit hat weniger Kalorien als Zucker (Stevia ist sogar nahezu kalorienfrei), vor allem zerstören jedoch beide natürlichen Süßungsmittel im Gegensatz zu Zucker nicht unsere Zähne. Wer schon einmal eine Zahnarztrechnung hinsichtlich Zahnersatz bekommen hat, weiss, wovon ich rede.

Zucker und ähnliche Substanzen sind das „Hauptnahrungsmittel“  des Bakteriums Streptococcos mutans, welches sich von unseren Zähnen ernährt und auch für Parodontose zuständig ist. Karies zerstört die Zähne, Parodontose lässt sie langfristig einfach ausfallen und wird darüber hinaus auch mit anderen schwersten gesundheitlichen Folgen in Zusammenhang gebracht wie Herzinfarkt!

Xylit und Stevia wirken sogar gegen die schädlichen Bakterien, deren Vermehrung und Aktivität von Zucker gefördert wird.

Wer die Arte-Reportage „Cholesterin –  der große Bluff“ gesehen hat, versteht das Thema noch besser. Da ging es auch um Zucker und die Manipulation der Ergebnisse wichtiger Studien, auf denen der ganze Cholesterin-Schwindel letztendlich beruht. Zucker hat viel schlimmere Folgen, ja, obwohl ganze Supermarktabteilungen davon vollstehen.

Jeder kann sich über dieses Thema selbst informieren und für sich selbst die Entscheidung treffen, ob er noch Zuckerprodukte konsumieren möchte. Wir wollen das auf jeden Fall nicht mehr. Da wir aber trotzdem gelegentlich gern mal etwas Süßes essen, schliesslich ist „süß“ eine der Hauptgeschmacksrichtungen und es nicht immer nur Obst sein soll, haben wir uns mit dem Thema „Schokolade ohne Zucker selbst herstellen“ beschäftigt und hier bereits einige Experimente unternommen.

Zum Beispiel die Herstellung zuckerfreier Zartbitterschokolade:

Es geht ganz einfach:

33 % Kakaobutter (alternativ geht auch Kokosöl), 33 % Kakaopulver, 33 % Xylit. Also zum Beispiel 50 Gramm Kakaobutter, 50 Gramm reines Kakaopulver, 50 Gramm Xylit.

Die Kakaobutter vorsichtig erwärmen und schmelzen, aber nicht zu heiss werden lassen, es sollen möglichst nicht mehr als 38 Grad sein. Dann den Kakao allmählich in die geschmolzene Kakaobutter einrühren und dann das Xylit. Wer will, kann auch Stevia als Süßungsmittel versuchen, mit den Mengen kann man experimentieren, da Stevia sehr stark süßt. Sollte das Xylit zu grobkörnig sein, kann man es vorher in der Kaffeemühle zu Pulver zermahlen, dann verrührt es sich besser. In Formen gießen, in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen. Kein Zucker enthalten, die Schokolade glänzt schön und schmeckt hervorragend!

Für Vollmilchschokolade verringert man den Kakaoanteil und fügt etwas Milch oder Milchpulver hinzu, nicht zu viel, sonst wird die Schokolade zu weich und eher pralinenartig, schmeckt aber auch gut.

Die nötigen Zutaten bekommen Sie hier:

Xylit bei Amazon

Xylit bei e-bay zum Kilogrammpreis von 6 Euro/kg

Stevia

Kakaobutter

Kakao

Reiner Kakao enthält wichtige Nährstoffe, wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen sowie viele Antioxidantien, welche im Hinblick auf die Verringerung von Zellschäden durch oxidativen Stress wichtig sind und somit auch letztendlich gegen den Alterungsprozess.

Kakao bekommt man auch im Supermarkt, Kakaobutter, Stevia und Xylit in manchen Supermärkten wie Tegut oder Denn’s, aber Sie bekommen dort nicht so gute Preise wie bei Amazon und auch keine größeren Mengen zu so günstigen 100-Gramm-Preisen in Bioqualität.

Neues Rezept, gerade getestet, für 180  Gramm Zartbitterschokolade ohne Zucker:

Zartbitterschokolade ohne Zucker

Zartbitterschokolade ohne Zucker

30 Gramm Kakaobutter
30 Gramm Kokosöl
60 Gramm Kakao
30 Gramm Xylit

Das Xylit in einer elektrischen Kaffeemühle oder einem anderen dafür geeigneten Gerät fein zermahlen, bis es die Konsistenz von Puderzucker hat. Das ist wichtig, damit sich das Xylit dann gut mit der flüssigen Kakaobutter und dem Kokosöl vermischt und keine großen Kristalle mehr übrig sind, die man dann beim Kauen spürt.

Die Kakaobutter und das Kokosöl in einem Tiegel vorsichtig erwärmen (nicht kochen), bis beides geschmolzen ist, dann die Flüssigkeit vom Herd nehmen. Dann mit einem kleinen Schneebesen den Kakao einrühren, danach das feine Xylit. Gut rühren, bis alles gut miteinander vermischt ist.

Man kann dieser Schokolade alles Mögliche zusetzen, wenn man mag, z.B. Nüsse oder Rosinen oder was auch immer man mag, um weitere Geschmacksrichtungen zu erzeugen.

Das war es schon! Die flüssige Schokolade nun in Formen Ihrer Wahl gießen (es gibt z.B. kleine Einmalförmchen aus Papier oder andere Schokoladenformen ), alles auf einen Teller oder eine andere geeignete Unterlage und ab in den Kühlschrank. Dort wird das ganze innerhalb weniger Stunden schön fest und glänzend und kann verzehrt werden! Diese Schokolade immer bis zum Verzehr im Kühlschrank lassen, bei normaler Zimmertemperatur wird sie schnell weich.

Schliesslich haben wir hier keinerlei Zusatzstoffe, Emulgatoren usw. drin, das ist ein reines Naturprodukt.

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