Archiv für den Monat: Mai 2017

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Kiwis: Die 5 wichtigsten Typs für große Früchte

Dass es möglich ist, in Mitteleuropa erfolgreich Kiwis anzubauen, haben wir selbst schon bewiesen und konnten Hunderte normal großer süßer Kiwis ernten.

Damit die Kiwis jedoch Früchte tragen, solltet Ihr die 5 wichtigsten Tipps beim Kiwianbau berücksichtigen:

1. Die Kiwi braucht Sonne. Im Schatten wächst sie überhaupt nicht und wird dort letztendlich verkümmern oder eingehen.
2. Kiwis sind Kletterpflanzen. Gebt ihr gute Rankhilfen. Je höher und weiter die Kiwi klettern kann, umso mehr Früchte werdet ihr ernten.
3. Da die Kiwi sehr wüchsig ist, benötigt sie immer nahrhaften Boden. Reichlich organisch düngen!
4. Kiwis sind frosthart. Trotzdem ist es ratsam, die Pflanzen in den ersten 3 Jahren im Winter abzudecken, z.B. mit einer dicken Grasschicht oder mit Rindenmulch.
5. Zweihäusige Pflanzen (also männliche und weibliche Pflanzen) tragen in der Regel mehr und größere Früchte als einhäusige (selbstbefruchtende) Pflanzen – mit einer Ausnahme: Die Kiwisorte „Solissimo® renact® ist selbstbefruchtend und hat große Früchte. Eine zusätzliche männliche Pflanze erhöht jedoch den Betrag noch mehr.


Kiwipflanze ‚Solissimo® renact®‘ hier bestellen
Selbstfruchtend, großfruchtig

Kiwis

Kiwis

Hier geht es zu unserem vollständigen Kiwi-Artikel:

http://biohausgarten.de/obst/kiwi/

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Bewässerung von Topfpflanzen im Urlaub

Jetzt beginnt bald die Urlaubszeit und es ist immer ein Problem, Topfpflanzen ausreichend mit Wasser zu versorgen, wenn man während des Urlaubs niemanden zum Gießen hat.

Für die Bewässerung von Topfpflanzen bei Abwesenheit haben wir folgendes System gefunden:

Das selbstreinigende und erweiterbare GARDENA® Micro-Drip-System Start-Set Pflanztöpfe M automatic ist perfekt zur präzisen Bewässerung von Topfpflanzen mit Tropfern. Das wassersparende Bewässerungssystem mit Bewässerungscomputer EasyControl versorgt die Wurzeln der Pflanzen mit der jeweils benötigten Wassermenge und regt so das Wachstum an.

Mit dem GARDENA® Micro-Drip-System Start-Set Pflanztöpfe M automatic kann man 7 Pflanztöpfe und 3 Pflanztröge versorgen.

Es beinhaltet 1 Bewässerungscomputer EasyControl, 1 Basisgerät 1000, 15 m Verlegerohr, 10 m Verteilerrohr, 7 regulierbare Endtropfer 0 – 10 l/h, 9 Reihentropfer 2 l/h, 10 Reduzier-T-Stücke, 1 Verschlusskappe 13 mm (1/2″), 3 Verschlusskappen 4,6 mm (3/16″), 10 Rohrhalter 13 mm (1/2″), 15 Rohrhalter 4,6 mm (3/16″) und 1 Reinigungsmodul.

Art.-Nr.: 50283

Liefergröße: für bis zu 7 Pflanztöpfe und 3 Pflanztröge + Bewässerungscomputer


Automatisches Bewässerungset für Topfpflanzen hier bestellen

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Die Erdbeerzeit ist nah – Tipps zu Erdbeeren

Nur noch wenige Tage, dann beginnt bei den Erdbeeren die Haupterntezeit. Die Pflanzen blühen jetzt und es sind schon viele grüne Früchte zu sehen, welche sich durch die bevorstehende Wärme röten werden.

Erdbeere

Erdbeere

Hier einige Tipps zum Erdbeeranbau im Hausgarten:

  • Erdbeeren mögen humosen Boden. Deshalb vor der Saison den Boden gut mit Kompost versorgen oder organisch düngen, ebenso nach der Ernte.
  • Mulchen ist immer günstig: In trockenen Gegenden verringert sich so die Verdunstung und man muss weniger gießen. Wasser benötigen Erdbeeren immer, damit die Früchte groß werden. In feuchten Gegenden schützt eine Mulchung mit Stroh vor Fäulnis, in trockenen Gegenden kann man auch Rasen- oder Wiesenschnitt nehmen
  • Größere Steine in der Nähe der Früchte erhöhen die Wärmeabstrahlung und führen zu größeren Früchten
  • Erdbeerbeet immer unkrautfrei halten, denn alle Pflanzen konkurrieren um Wasser und Nährstoffe.
  • Erdbeeren für das nächste Jahr immer bis August des laufenden Jahres pflanzen, wenn man im nächsten Jahr Vollertrag möchte. Man kann auch zu anderen Zeitpunkten pflanzen, jedoch wird man bei späteren Pflanzungen im Folgejahr nicht den vollen Ertrag bekommen
  • Im Hausgarten kann man von der gleichen Pflanze etwa 2 Jahre gut ernten (etwa 500 Gramm pro Pflanze), danach werden die Früchte immer kleiner und entwickeln sich anschließend zu kleinen Früchten wie bei den Walderdbeeren (im Erwerbsanbau wird jedes Jahr neu gepflanzt).
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  • Vermehrung durch Ranken (Absenker) funktioniert sehr gut, wenn man die neuen Pflanzen verwendet, braucht man mehrere Jahre keine neuen Pflanzen zu kaufen.
  • Abstand zwischen den Erdbeerpflanzen etwa 40 Zentimeter, damit die Pflanzen sich gut entwickeln können
  • Mehrere Sorten pflanzen (Geheimtipp: „Mieze Schindler“). Einmaltragende Sorten wie der Evergreen „Senga Sengana“ bringen den größten Ertrag, von mehrmals tragenden Sorten kann man ernten bis zum Frost
  • Walderdbeeren und Monatserdbeeren sind zwar klein, jedoch sehr aromatisch und tragen bis zum Frost
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Folgende rosablühende Erdbeeren sowie exotische Erdbeersorten haben wir für euch gefunden:

Erdbeere Toskana
Rosablühende Erdbeere



Erdbeere Rosalie
Rosablühende Hängeerdbeere



Weiße Ananas-Erdbeere Snow White®
Weiße Erdbeere mit roten Samen, Ananasaroma



Erdbeere-Fragaria vesca ‚Multiplex‘
Walderdbeere mit gefüllten Blüten




Pflanzmich.de Online-Pflanzenversand, Suchbegriff „Erdbeere“ nutzen

Interessant ist auch die Himbeer-Erdbeere. Ein unvergleichliches Aroma hat die alte Sorte „Mieze Schindler“, die wir nur empfehlen können (war mal die Millionenfrage bei Günther Jauch…)


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Austrieb der Stangenbohnen

Nun treiben auch die Bohnen aus. Die Aussaat von Stangenbohnen ist noch bis Ende Juni möglich, Buschbohnen können sogar noch bis Mitte/Ende Juli gesät werden. Stangenbohnen bringen deutlich höhere Erträge, doch mit Buschbohnen kann man auch kleinste Lücken im Garten ausnutzen.

Austrieb der Stangenbohnen

Austrieb der Stangenbohnen

Wie der Name schon sagt, sollten Stangenbohnen zum Klettern Stangen oder andere Kletterhilfen bekommen. Je höher und weiter die Stangenbohnen klettern können, desto höher wird auch der Ertrag sein.

Samen von Busch- und Stangenbohnen bekommt ihr überall im Supermarkt oder Baumarkt oder ihr habt noch eigene Samen vom Vorjahr wie wir.

Steckt die Samen entweder als Haufensaat (5-7 Samen pro Saatstelle) und haltet dann einen größeren Abstand zur nächsten Saatstelle ein oder steckt sie einzeln mit nur 5 cm Abstand in den Boden. Bis zur Keimung und auch danach immer ausreichend wässern, wenn es nicht regnet, die Pflanzen werden es euch danken.

Der Düngebedarf ist mittel, der Stickstoffbedarf gering, da sich Bohnen mit Stickstoff aus der Luft versorgen. Kompost und andere organische Dünger sind ideal, da Bohnen einen humosen Boden mögen.

Wenn man nicht genug Kompost hat: Ein sehr schönes Angebot haben wir hier gefunden (Bio-Dünger, Kilopreis unter 1 Euro, versandkostenfreie Lieferung). Diesen Dünger nutzen wir selbst:


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Bohnen kann man auch auf kleiner Fläche und sogar auf dem Balkon ernten. Wie das geht, haben wir hier beschrieben:

http://biohausgarten.de/gemuese/wie-man-bohnen-auf-kleiner-flaeche-anbaut/

Wichtig ist, dass die Bohnen immer genug Wasser bekommen und auch ausreichend Nährstoffe haben. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und es können viele Kilo Bohnen geerntet werden, die im Supermarkt nicht gerade billig sind.

Es gibt viele interessante Bohnensorten mit roten, blauen, gelben und grünen Hülsen und ebenfalls verschiedenen Blütenfarben. Wir mögen auch die sogenannten Feuer- oder Prunkbohnen, die einen sehr kräftigen Bohnengeschmack haben, aber eher jung geerntet werden sollten, damit sie zart bleiben.

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Bei uns ab sofort im Test: Die Litschi-Tomate

Ab sofort testen wir bei uns eine interessante Neuheit: Die Litschi-Tomate (Solanum sisymbriifolium). Der dazugehörige deutsche Name lautet: Raukenblättriger Nachtschatten oder Klebriger Nachtschatten. Dieses interessante Nachtschattengewächs wird ähnlich wie Tomaten angebaut, die Geiztriebe müssen aber nicht entfernt werden. Die Früchte sollen eher exotisch nach Kirschen bzw. Litschis schmecken, daher der Name Litschi-Tomate. Wir finden, dass diese Pflanze auf jeden Fall einen Test wert ist und werden nach der Saison über unsere Erfahrungen mit dieser Pflanze berichten.

Pflanzen haben wir hier gefunden: Litschi-Tomatenpflanze

Litschi-Tomate

Litschi-Tomate

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Aktueller Tipp zu Euren Tomatenpflanzen

Die Tomaten sind jetzt alle draußen. Hier ein aktueller Tipp zu Euren Tomatenpflanzen:

Wenn Eure Pflanzen schon hoch genug sind (ab 1 Meter), könnt ihr alle Blätter entfernen, die sich am Stamm bis zu einer Höhe von ca. 30 cm über dem Boden befinden. Das schützt die Pflanzen vor zu viel Feuchtigkeit in der Nähe der Blätter (z.B. beim Gießen, Vorbeugung der Krautfäule). Ihr könnt diese Blätter gleich auf den Boden legen oder in diesen eingraben. Wenn Eure Pflanzen noch nicht gross genug dafür sind, dann wartet, bis sie etwa 1 Meter hoch sind.

Geiztrieb an Tomatenpflanze

Geiztrieb an Tomatenpflanze

Außerdem gleich beim Gießen immer in den Blattachseln nachschauen, ob dort Geiztriebe wachsen (außer bei Cocktailtomaten). Die Geiztriebe dann regelmäßig entfernen und entweder einpflanzen, so dass sich neue Pflanzen bilden oder einfach ebenfalls auf den Boden legen oder in diesen einarbeiten.

 

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Natürliche Bewässerung ohne Haus und Dachrinne möglich?

In unserer Facebook-Community wurde an uns die Frage herangetragen, ob es Tipps gibt, wie man in einem Garten oder auf einem Feld ohne Haus, ohne Dachrinnen, also reinem Grabeland evtl. effektiv Regenwasser auffangen kann. Die Userin meint, dass Regenwasser für die meisten Pflanzen besser wäre als Leitungswasser und die Kosten für künstliche Bewässerung hoch wären.

Ja, da wird ein wunder Punkt angesprochen. Viele Regionen leiden in den letzten Jahr enorm unter Wassermangel, man kann sogar von Dürre sprechen und das ist für die Landwirtschaft noch erheblich schlimmer als für uns Hobbygärtner. Wenn es wochen- oder monatelang nicht regnet, bekommt man auf freiem Feld noch größere – existentielle – Probleme als im Hausgarten.

Deshalb haben z.B. im trockenen Oberfranken bereits viele Landwirte in künstliche Bewässerung investiert. Diese Kosten führen jedoch häufig zu Unrentabilität oder gar Insolvenz.

Mittlerweile arbeiten Agrarwissenschaftler an der Entwicklung neuer, trockenheitsresistenter Getreide- und Gemüsesorten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man Sorten züchten kann, die gar kein Wasser mehr brauchen oder nur von der Luftfeuchtigkeit leben können. Wir haben ja hier keinen Passatwind wie auf Teneriffa beispielsweise, der auch ohne Regen für viel Feuchtigkeit sorgt. Vielleicht kann man Sorten entwickeln, die weniger Wasser brauchen.

Wenn es sich nur um ein sehr kleines Feld handelt, kann man natürlich z.B. ebenfalls eine Gartenhütte dort aufstellen (falls baulich erlaubt) und darauf eine Regenrinne installieren und einen Regenwasserbehälter aufstellen. Es gilt immer der Grundsatz, dass die Auffangfläche möglichst groß sein muss, damit möglichst viel Wasser gesammelt werden kann (man bedenke, die Regenmenge wird in Liter pro Quadratmeter angegeben).

Desweiteren kann man entweder vorhandene Quellen in der Nähe nutzen (dies ist bei uns teilweise möglich, zumindest einen Teil des Jahres) oder selbst einen Brunnen bohren, wenn die örtliche Kommune diesem Plan zustimmt.

Hier bei uns in Bayern wird von Plänen berichtet, Wasserleitungen aus dem wasserreichen Süden in den trockenen Norden zu bauen, da der Norden dieses Problem fast jeden Sommer hat und der Süden eigentlich immer genug Wasser.

Welche Ideen habt ihr zu diesem Thema? Gern ergänzen wir diese Seite mit Euren Vorschlägen.

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Giesstipp des Tages

In manchen Gegenden Deutschlands regnet es mehr als genug – in anderen (z.B. Franken, Hessen, Brandenburg, Sachsen, südliches Mecklenburg-Vorpommern) in den letzten Jahren im Frühling und Sommer immer weniger, manchmal sogar im Winter.

Das stellt nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch den Hobbygärtner manchmal vor enorme Herausforderungen. Wir müssen daher mit dem vorhandenen Regenwasser gut haushalten, wenn wir so wenig wie möglich teures Trinkwasser verwenden wollen.

Gießkanne

Gießkanne

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Gießwasser zu sparen bzw. für den Boden so lange wie möglich verfügbar zu halten. Auf dieser Seite werden wir regelmäßig Tipps rund ums Gießen und Bewässerung sammeln und veröffentlichen:

Tipp des Tages: Beim Pflanzen von Gemüse die Gemüsepflanze so in den Boden drücken, dass sich die Pflanze wie in einem kleinen Krater befindet, so dass sich das Wasser sowohl bei Regen als auch nach dem Gießen in der Vertiefung hält und so nicht nach der Seite abfliesst, sondern dem Wurzelbereich der Pflanze zugute kommt. Kohlrabi nicht zu tief pflanzen, damit sich schöne Knollen bilden. Möglichst nicht auf die Blätter gießen, damit sie an sonnigen Tagen nicht verbrennen (Brennglaseffekt).

Wir sammeln alle Giess- und Bewässerungstipps künftig auf unserer neuen Seite zum Thema „Bewässerung“ unter http://biohausgarten.de/allgemeines/bewaesserung/

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Mischkultur – ein Beispiel aus der Praxis

Heute möchten wir euch ein Beispiel zeigen, wie man Mischkultur z.B. auf einem Beet umsetzen kann. Natürlich gibt es wie immer viele andere Möglichkeiten.

Anstatt wie früher nur ein Gemüse auf einem Beet anzubauen, ist es von großem Vorteil, auf einem Beet verschiedene Gemüsesorten und Kräuter zu mischen, um den verfügbaren Platz maximal auszunutzen und damit den Gesamtertrag zu erhöhen und andererseits den Boden gesünder zu halten, indem die verschiedenen Pflanzen bestimmte Stoffe an den Boden abgeben und Schädlinge fernhalten.

Mischkultur-Beet

Mischkultur-Beet

Den Grad der Durchmischung kann man natürlich selbst bestimmen. Mancher mag mehr „Ordnung“ auf dem Beet und möchte daher nur 2 verschiedene Sorten auf dem Beet, andere – wie wir – bringen viele verschiedene Pflanzen auf einem Beet unter.

Auf diesem Bild sieht man z.B. links vorn eine Rhabarberpflanze, im Hintergrund rechts hinten Zweige eines Pfirsichbaums, dessen schlanke Blätter auch die Kultur von Gemüse unter und neben ihm ermöglichen. Desweiteren befinden sich derzeit auf dem Beet: Grünspargel, einige Erdbeerpflanzen, links hinten Zitronenmelisse und Dill (der sich jedes Jahr selbst aussät).

Es befand sich auch noch eine Gojibeere auf diesem Beet, die wir aber aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs dieser Pflanze an einen anderen Ort umgepflanzt haben.

Dazwischen befindet sich überall noch Knoblauch, der im Juni bereits erntereif sein dürfte. Dann kommen an die Stelle des Knoblauch noch Buschbohnen, die wir dann einfach in die freiwerdenden Stellen säen. Mit den Buschbohnen schließen wir dann alle Lücken, sorgen für eine weitere Gemüseernte und versorgen den Boden gleichzeitig noch mit Stickstoff, welche Bohnen aus der Luft gewinnen.

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