Bewässerung

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In manchen Gegenden Deutschlands regnet es mehr als genug (z.B. in Südbayern) – in anderen (z.B. Franken, Hessen, Brandenburg, Sachsen, südliches Mecklenburg-Vorpommern) in den letzten Jahren im Frühling und Sommer immer weniger, manchmal sogar im Winter zu wenig.

Das stellt nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch den Hobbygärtner manchmal vor enorme Herausforderungen, denn Pflanzen benötigen immer genügend Wasser, um gut gedeihen zu können und die Nährstoffe aus dem Boden aufzuschliessen. Wir müssen daher mit dem vorhandenen Regenwasser gut haushalten, wenn wir so wenig wie möglich teures Trinkwasser verwenden wollen.

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Auf dieser Seite möchten wir daher Tipps zum Sparen von Wasser für den Garten zusammentragen und nach und nach ergänzen.

Fangen wir mit der Grundlage an: Wenn es nicht genug regnet, müssen wir das vorhandene Regenwasser sammeln. Die bekannteste und einfachste Methode hierzu ist eine Regentonne, welche an die Dachrinne angeschlossen wird. Es gibt solche Regenwasserbehälter in allen möglichen Formen und Farben. Hier einige Beispiele:


Regentonnen
Verschiedene Regentonnen

So eine Regentonne wird meist einfach draussen aufgestellt oder an die Wand montiert und an die Regenrinne/Dachrinne angeschlossen. Aus der Regentonne kann man direkt mit der Gießkanne schöpfen, was häufig sehr praktisch ist. So eine Tonne sollte mindestens 300 Liter Wasser fassen, es können auch 500 oder 1000 sein.

So eine Tonne kann bei trockenem Wetter sehr schnell leer sein und dann muss sie mit teurem Trinkwasser aufgefüllt werden, wenn es nicht gleich wieder regnet.

Deshalb haben wir in unserem Garten ausserdem noch einen unterirdischen Wassertank, in diesen passen bei uns 7500 Liter Regenwasser. Bei Trockenheit können wir aus diesem Tank Wasser in die externe Regentonne pumpen oder einen Gartenschlauch über einen Außenwasserhahn anschließen. Je nach Bedarf gießen wir dann mit Hilfe einer integrierten Pumpe mit dem Gartenschlauch mit Regenwasser oder benutzen die Gießkanne mit der Regentonne.

Wir haben uns im Internet nach Lieferanten für große Regenwassertanks umgeschaut. Besonders beim Hellweg-Online-Baumarkt haben wir ein großes Angebot gefunden, mit großen Tanks bis zu 12000 Litern Größe. Man findet dort alle möglichen Tanks und Gartenkomplettpakete, bei denen Deckel und auch die notwendigen Tauchpumpen vorhanden sind. Einfach hier zur Online-Seite des Hellweg-Baumarkts gehen: www.hellweg.de und dort als Suchbegriff „Regenwassertank“ eingeben.

Aber auch, wenn man die nötigen Regenwassertanks und Regentonnen schon hat, ist es sehr sinnvoll, Wasser zu sparen, denn jede Tonne und jeder Tank sind nach einer Trockenperiode irgendwann leer. Daher werden wir auf dieser Seite sinnvolle Gieß- und Bewässerungstricks sammeln und veröffentlichen.

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Tipp 1: Beim Pflanzen von Gemüse die Gemüsepflanze so in den Boden drücken, dass sich die Pflanze wie in einem kleinen Krater befindet, so dass sich das Wasser sowohl bei Regen als auch nach dem Gießen in der Vertiefung hält und so nicht nach der Seite abfliesst, sondern dem Wurzelbereich der Pflanze zugute kommt. Kohlrabi nicht zu tief pflanzen, damit sich schöne Knollen bilden. Möglichst nicht auf die Blätter gießen, damit sie an sonnigen Tagen nicht verbrennen (Brennglaseffekt).

Tipp 2: Dieser Tipp ist besonders wichtig, wenn man für einige Tage wegfährt und niemanden hat, der gießen kann: Deckt den Boden ab, um die Verdunstung zu verringern!

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt dazu organisches oder anorganisches Material verwenden. Wenn ihr anorganisches Material, z.B. eine schwarze Folie verwendet, stoppt ihr gleichzeitig den Unkrautwuchs um die betreffende Pflanze und erwärmt den Boden.

Bei organischem Material gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist Rindenmulch, dadurch wird der Unkrautwuchs ebenfalls etwas gebremst und dem Boden werden zusätzlich bei der Verrottung des Mulchs ein paar zusätzliche Nährstoffe zugeführt.

Eine weitere Möglichkeit ist „Unkraut“, das man ohnehin regelmäßig entfernen muss. Sorgfältig mit den Wurzeln entfernen und dann umgekehrt, also mit den Wurzeln nach oben, in Haufenform neben eure Pflanzen gelegt. Auch so wird der Boden abgedeckt. Natürlich kann es sein, dass manche diese Form der Abdeckung aus ästhetischen Gründen ablehnen. Dass müsst ihr abwägen. So ein „Unkrauthaufen“ trocknet innerhalb weniger Tage zusammen und verrottet an Ort und Stelle.

Die für uns beste Möglichkeit ist die Verwendung von Rasen- oder Wiesenschnitt, der beim Mähen ohnehin anfällt. Wir platzieren diesen Rasenschnitt z.B. unter jungen Obstbäumen und auch im Gemüsebeet. Während der gut wasserhaltige Rasenschnitt trocknet, gibt er viel Feuchtigkeit an den darunter befindlichen Boden ab und zusätzlich viele Nährstoffe und Humus bei der Verrottung vor Ort. Mit dieser Methode spart man viel Wasser und Dünger. Diese Methode hat bei uns selbst in sehr trockenen Zeiten großen Erfolg gebracht.

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Für die Bewässerung von Topfpflanzen bei Abwesenheit haben wir folgendes System gefunden:

Das selbstreinigende und erweiterbare GARDENA® Micro-Drip-System Start-Set Pflanztöpfe M automatic ist perfekt zur präzisen Bewässerung von Topfpflanzen mit Tropfern. Das wassersparende Bewässerungssystem mit Bewässerungscomputer EasyControl versorgt die Wurzeln der Pflanzen mit der jeweils benötigten Wassermenge und regt so das Wachstum an.

Mit dem GARDENA® Micro-Drip-System Start-Set Pflanztöpfe M automatic kann man 7 Pflanztöpfe und 3 Pflanztröge versorgen.

Es beinhaltet 1 Bewässerungscomputer EasyControl, 1 Basisgerät 1000, 15 m Verlegerohr, 10 m Verteilerrohr, 7 regulierbare Endtropfer 0 – 10 l/h, 9 Reihentropfer 2 l/h, 10 Reduzier-T-Stücke, 1 Verschlusskappe 13 mm (1/2″), 3 Verschlusskappen 4,6 mm (3/16″), 10 Rohrhalter 13 mm (1/2″), 15 Rohrhalter 4,6 mm (3/16″) und 1 Reinigungsmodul.

Art.-Nr.: 50283

Liefergröße: für bis zu 7 Pflanztöpfe und 3 Pflanztröge + Bewässerungscomputer


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