Komposthaufen aus Holz

Düngung

Anzeige

Alle Pflanzen, ob im Garten, auf dem Balkon, im Blumenkübel, Wintergarten, Zimmer oder auf der Terrasse, müssen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Diese Versorgung nennt man Düngung.

Genauso wie Menschen oder Tiere benötigen auch Pflanzen für Wachstum und Existenz bestimmte Stoffe. Zu den Hauptnährstoffen gehören Stickstoff, Phosphor und Kalium (NPK) sowie viele weitere Spurennährstoffe, die in unterschiedlicher Menge benötigt werden.

Die vielfach genutzten mineralischen Dünger enthalten oft sehr viel Stickstoff, womit nicht häufig sehr viel grüne Blattmasse erzeugt wird und Blüten oder Früchte nicht im gewünschten Maße erzeugt werden. Außerdem kommt es bei einseitig mit Stickstoff (Blaudünger!) überdüngten Böden im Laufe der Zeit zur Auslagung und Abtragung der wichtigen obersten Substratschicht.

Anzeige

Wie können wir nun im Hausgarten für eine angemessene Nährstoffversorgung unserer Pflanzen sorgen und gleichzeitig viel Geld dabei sparen?

Die wichtigste Rolle dabei spielt der Kompost, in reifer oder unreifer Form.

Kompost nennt man die verrottete Form organischer Abfälle, die in Haus und Garten ohnehin in genügendem Maße anfallen und z.B. in der Biotonne oder auf andere Art und Weise (z.B. auf Grüngutsammelplätzen) „entsorgt“ werden müßten, wenn die Pflanzenreste nicht im eigenen Garten kompostiert werden. Hierfür fallen dann häufig sogar Gebühren an und es werden dann widersinnigerweise Dünger gekauft, was paradox, aber nicht selten ist.

Auf einen oder mehrere Komposthaufen sollte daher kein Gartenbesitzer verzichten. Es gibt heute viele Formen und Arten von Kompostern, wichtig ist, dass das zu kompostierende Material gut belüftet wird, indem genügend Luft an das Substrat kommt – einen Kompostlüfter benötigt man nicht.

Im Komposthaufen wird dann je nach Jahreszeit in unterschiedlicher Geschwindigkeit das Pflanzenmaterial im Laufe der Zeit durch Mikroorganismen, Regenwürmer, Regenwasser und Wärme zu wertvoller Komposterde zersetzt, welche dann der wichtigste Dünger im Biogarten ist. Fertiger Kompost ist schwarz und krümelig und enthält alle wichtigen Nährstoffe sowie Humus. Im Gegensatz zu handelsüblichen Mineraldüngern ist der Stickstoffanteil eher gering, aber völlig ausreichend.

Anzeige

Diesen phantastischen Dünger produzieren wir im Garten ständig kostenlos in großer Menge. Wir können Kompost sogar halbreif z.B. im Herbst auf die Beete auftragen oder unter Sträucher und Bäume legen. Der Kompost reicht jedoch meist nicht für den ganzen Garten und wenn wir z.B. einen alkalischen Boden haben und trotzdem säureliebende Pflanzen anbauen möchten wie Rhododendren oder Blaubeeren, benötigen wir Rhododendrondünger.

Ein auch von uns genutzter Geheimtipp (neben Kompost) ist dabei Bio-Dünger oder organisch-mineralischer Dünger aus dem Supermarkt, den es manchmal eine gewisse Zeit zu Aktionspreisen zu kaufen gibt. Jedoch sind diese Angebote oft sehr schnell ausverkauft und nur eine bestimmte Zeit verfügbar.

Ein sehr schönes Angebot haben wir hier gefunden (Bio-Dünger, Kilopreis unter 1 Euro, versandkostenfreie Lieferung). Diesen Dünger nutzen wir selbst:


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Artikel teilen

Anzeige

Ein Gedanke zu „Düngung

  1. Pingback: Wie wir in Haus und Garten kostenlos Dünger produzieren | biohausgarten.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.