Archiv der Kategorie: Bohnen

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Bohnen: Wie lange können sie noch gesät werden?

Stangenbohnen: Bis Ende Juni. Spätere Saaten reifen in Deutschland nicht mehr aus, in Südtirol und wärmeren Gegenden wie Venetien wird sogar noch bis August ausgesät, da ist der Herbst viel wärmer und teilweise frostfrei.

Buschbohnen: Bis Mitte Juli. Buschbohnen haben eine kürzere Vegetationsperiode, deshalb haben wir hier 2 Wochen mehr Zeit. Buschbohnen sind ideal, um freie Stellen auf den Beeten „zuzumachen“ und auch noch die kleinste Lücke auszunutzen.

Und alle Bohnen düngen den Boden mit Stickstoff, da sie über Knöllchenbakterien den Stickstoff aus der Luft gewinnen können!

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Tipp zu viel größerem Bohnenertrag

Heute ein Tipp zu einem viel höheren Ertrag bei Bohnen (Stangenbohnen):

Bohnen

Bohnen

Normalerweise lässt man die Bohnen an einem Bohnengerüst oder an Bohnenstangen nach oben wachsen. Auch in großen Kübeln mit Kletterhilfen lassen sich gute Erträge erzielen.

Der Ertrag bei Bohnen hängt ganz wesentlich davon ab, wie viele Klettermöglichkeiten der Bohne zur Verfügung stehen. Je höher und weiter sie klettern kann, um so mehr Bohnen wird man ernten, wenn die Nährstoffversorgung in Ordnung ist.

Doch sind die meisten Bohnenstangen nicht sehr hoch und bei warmem Wetter sind die Bohnen relativ schnell „oben“ angekommen. Dann kann man sie noch ein bisschen seitwärts führen und das war es dann normalerweise.

Doch wenn die Bohnen noch weiter nach oben wachsen könnten, würden sie noch erheblich mehr Seitenverzweigungen, Blüten und Früchte bilden.

Deshalb sollte man dazu nachhelfen, denn Bohnen können locker 10 Meter oder mehr in die Höhe wachsen.

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Man kann einfach Verlängerungen schaffen, an denen die Bohnen viel weiter und höher kommen als die Kletterhilfe es normalerweise zulassen würde.

Wenn man die Bohnen z.B. in einem großen Kübel hält und sie sind oben angekommen, kann man die Klettermöglichkeiten für die Bohnen z.B. mit Bindfäden verlängern. Eine im Garten auf dem Boden stehende Bohne kann man z.B. per Bindfaden mit einem höher gelegenen Balkon verbinden. Die Bohnenpflanze kann dann einige Meter höher klettern.

Oder seitwärts von der Kletterhilfe oben zur nächst gelegenen Wäscheleine verlängern. Man kann auch Bohnen in Bäume hineinwachsen lassen.

Und, und, und… Eurer Phantasie und Eurem Ertrag sind keine Grenzen gesetzt. Probiert es einfach aus!

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Austrieb der Stangenbohnen

Nun treiben auch die Bohnen aus. Die Aussaat von Stangenbohnen ist noch bis Ende Juni möglich, Buschbohnen können sogar noch bis Mitte/Ende Juli gesät werden. Stangenbohnen bringen deutlich höhere Erträge, doch mit Buschbohnen kann man auch kleinste Lücken im Garten ausnutzen.

Austrieb der Stangenbohnen

Austrieb der Stangenbohnen

Wie der Name schon sagt, sollten Stangenbohnen zum Klettern Stangen oder andere Kletterhilfen bekommen. Je höher und weiter die Stangenbohnen klettern können, desto höher wird auch der Ertrag sein.

Samen von Busch- und Stangenbohnen bekommt ihr überall im Supermarkt oder Baumarkt oder ihr habt noch eigene Samen vom Vorjahr wie wir.

Steckt die Samen entweder als Haufensaat (5-7 Samen pro Saatstelle) und haltet dann einen größeren Abstand zur nächsten Saatstelle ein oder steckt sie einzeln mit nur 5 cm Abstand in den Boden. Bis zur Keimung und auch danach immer ausreichend wässern, wenn es nicht regnet, die Pflanzen werden es euch danken.

Der Düngebedarf ist mittel, der Stickstoffbedarf gering, da sich Bohnen mit Stickstoff aus der Luft versorgen. Kompost und andere organische Dünger sind ideal, da Bohnen einen humosen Boden mögen.

Wenn man nicht genug Kompost hat: Ein sehr schönes Angebot haben wir hier gefunden (Bio-Dünger, Kilopreis unter 1 Euro, versandkostenfreie Lieferung). Diesen Dünger nutzen wir selbst:


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Bohnen kann man auch auf kleiner Fläche und sogar auf dem Balkon ernten. Wie das geht, haben wir hier beschrieben:

http://biohausgarten.de/gemuese/wie-man-bohnen-auf-kleiner-flaeche-anbaut/

Wichtig ist, dass die Bohnen immer genug Wasser bekommen und auch ausreichend Nährstoffe haben. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und es können viele Kilo Bohnen geerntet werden, die im Supermarkt nicht gerade billig sind.

Es gibt viele interessante Bohnensorten mit roten, blauen, gelben und grünen Hülsen und ebenfalls verschiedenen Blütenfarben. Wir mögen auch die sogenannten Feuer- oder Prunkbohnen, die einen sehr kräftigen Bohnengeschmack haben, aber eher jung geerntet werden sollten, damit sie zart bleiben.

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Das Bergbohnenkraut (Satureja montana)

Das Bergbohnenkraut oder Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) erschien bei uns plötzlich auf der Wiese (als Rasen würde ich unser Grün jetzt nicht bezeichnen), vermutlich durch wilde Aussamung.

Bergbohnenkraut

Bergbohnenkraut

Da es in der Küche sehr gut nutzbar ist und auch eine gute Bienenweide, darf es bleiben.

Wie die Namensvariante Winter-Bohnenkraut schon sagt, ist dieses aus Südeuropa stammende Kraut winterhart und muss somit nicht jedes Jahr neu ausgesät werden, im Gegensatz zum einjährigen, ebenfalls sehr schmackhaften Garten-Bohnenkraut (Satureja montansis).

Das Aroma ist stark, noch deutlicher ausgeprägt als beim Garten-Bohnenkraut und die Verwendung in Bohnengerichten wie Bohnengemüse und Bohnensalat eine tolle Sache. Man kocht die Zweige mit und entfernt sie dann.

Es mag einen sonnigen Platz und ist ansonsten ziemlich anspruchslos. Es kann 60-80 cm hoch werden. Wer an dieser Pflanze interessiert ist, findet z.B. hier eine Bestellmöglichkeit:


Bergbohnenkraut, Bestellmöglichkeit
Bio-Qualität, 1 Pflanze

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Tipp bei Stangenbohnen

Wenn ihr gerade eure Bohnen steckt und vielleicht noch altes Bohnenstroh vom Vorjahr dran ist, das ihr noch beseitigen müsst und ihr findet dabei noch alte Bohnenhülsen vom Vorjahr, die noch Samen enthalten:

Verwendet diese Samen gleich in diesem Jahr. Im Gegensatz zu den Bohnenpflanzen halten Samen sehr viel Kälte aus und können den Winter in der Regel problemlos überstehen.

Stangenbohnen

Stangenbohnen

Diese Samen sind – wie alle Samen – Pflanzen im Ruhezustand – und werden zu sehr robusten Pflanzen heranwachsen.

Wir haben das bei uns so gemacht – diese Samen keimten innerhalb von nur 2 Tagen!

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