Archiv der Kategorie: Kräuter

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Einfaches Rezept für leckere Kräuterbutter

Petersilie und andere Kräuter stehen uns jetzt in Hülle und Fülle zur Verfügung. In der Küche sind sie vielseitig verwendbar.

Hier ein einfaches Rezept für eine leckere Kräuterbutter, die man sowohl zum Grillfleisch als auch einfach auf Brot jetzt im Sommer gut gebrauchen kann. Man benötigt nur:

-1 Stück Butter
– Kräuter (z.B. Petersilie)
– etwas feines Salz

Die Butter im Warmen oder in einem Tiegel weich werden lassen, so dass man sie rühren kann. Petersilie oder andere Kräuter oder Kräutermischungen (Menge nach Wunsch) mit einem Wiegemesser oder einem anderen Messer sehr fein hacken. Die gewünschte Menge an Kräutern mit der Butter verrühren.

Das Ganze nach Geschmack salzen oder bereits gesalzene Butter verwenden.

Nun die Butter im Kühlschrank wieder fest werden lassen. Fertig!

Je nach verwendetem Kraut kann man sich so Petersilienbutter, Salbeibutter, Rosmarinbutter, Thymianbutter usw. oder eine Mischung herstellen.

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Mischkultur – ein Beispiel aus der Praxis

Heute möchten wir euch ein Beispiel zeigen, wie man Mischkultur z.B. auf einem Beet umsetzen kann. Natürlich gibt es wie immer viele andere Möglichkeiten.

Anstatt wie früher nur ein Gemüse auf einem Beet anzubauen, ist es von großem Vorteil, auf einem Beet verschiedene Gemüsesorten und Kräuter zu mischen, um den verfügbaren Platz maximal auszunutzen und damit den Gesamtertrag zu erhöhen und andererseits den Boden gesünder zu halten, indem die verschiedenen Pflanzen bestimmte Stoffe an den Boden abgeben und Schädlinge fernhalten.

Mischkultur-Beet

Mischkultur-Beet

Den Grad der Durchmischung kann man natürlich selbst bestimmen. Mancher mag mehr „Ordnung“ auf dem Beet und möchte daher nur 2 verschiedene Sorten auf dem Beet, andere – wie wir – bringen viele verschiedene Pflanzen auf einem Beet unter.

Auf diesem Bild sieht man z.B. links vorn eine Rhabarberpflanze, im Hintergrund rechts hinten Zweige eines Pfirsichbaums, dessen schlanke Blätter auch die Kultur von Gemüse unter und neben ihm ermöglichen. Desweiteren befinden sich derzeit auf dem Beet: Grünspargel, einige Erdbeerpflanzen, links hinten Zitronenmelisse und Dill (der sich jedes Jahr selbst aussät).

Es befand sich auch noch eine Gojibeere auf diesem Beet, die wir aber aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs dieser Pflanze an einen anderen Ort umgepflanzt haben.

Dazwischen befindet sich überall noch Knoblauch, der im Juni bereits erntereif sein dürfte. Dann kommen an die Stelle des Knoblauch noch Buschbohnen, die wir dann einfach in die freiwerdenden Stellen säen. Mit den Buschbohnen schließen wir dann alle Lücken, sorgen für eine weitere Gemüseernte und versorgen den Boden gleichzeitig noch mit Stickstoff, welche Bohnen aus der Luft gewinnen.

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Pflanze des Tages: Bio-Limo-Minze

Folgende interessante Pflanze in Bio-Qualität haben wir heute gefunden:

Die Bio-Limonaden-Minze ist eine Kräuterpflanze mit einem erfrischenden Aromamix aus Lemon und Anis, daher sind die Blätter ideal zur Herstellung einer frischen Limonade geeignet.

Die frischen Blätter können Sie in Salate, Quark oder Drinks geben, oder einen wohlschmeckenden Tee daraus zubereiten. Mit ihren leuchtend pinkfarbenen Blüten, die auch essbar sind, ist die Bio-Limonaden-Minze (Agastache mexicana) eine dekorative Bereicherung im Kräuter- und Staudenbeet, aber auch im Topf auf Balkon & Terrasse.

Limonadenminze

Limonadenminze

Die Bio-Limonaden-Minze gedeiht an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit normal feuchtem Boden. Die mehrjährige Pflanze ist pflegeleicht und sollte frostfrei überwintert werden. Sie blüht von Juli bis September und wird 60 bis 90 cm hoch. Die Bio-Limonaden-Minze stammt aus zertifiziertem Bio-Anbau. (Agastache mexicana)


Bio-Limonaden-Minze, Bestellmöglichkeit

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Das Bergbohnenkraut (Satureja montana)

Das Bergbohnenkraut oder Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) erschien bei uns plötzlich auf der Wiese (als Rasen würde ich unser Grün jetzt nicht bezeichnen), vermutlich durch wilde Aussamung.

Bergbohnenkraut

Bergbohnenkraut

Da es in der Küche sehr gut nutzbar ist und auch eine gute Bienenweide, darf es bleiben.

Wie die Namensvariante Winter-Bohnenkraut schon sagt, ist dieses aus Südeuropa stammende Kraut winterhart und muss somit nicht jedes Jahr neu ausgesät werden, im Gegensatz zum einjährigen, ebenfalls sehr schmackhaften Garten-Bohnenkraut (Satureja montansis).

Das Aroma ist stark, noch deutlicher ausgeprägt als beim Garten-Bohnenkraut und die Verwendung in Bohnengerichten wie Bohnengemüse und Bohnensalat eine tolle Sache. Man kocht die Zweige mit und entfernt sie dann.

Es mag einen sonnigen Platz und ist ansonsten ziemlich anspruchslos. Es kann 60-80 cm hoch werden. Wer an dieser Pflanze interessiert ist, findet z.B. hier eine Bestellmöglichkeit:


Bergbohnenkraut, Bestellmöglichkeit
Bio-Qualität, 1 Pflanze

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Die Melde, ein nützliches Unkraut

Hier nun die Auflösung der gestrigen Frage zu den beiden „Unkräutern“. Einige hatten beide richtig, jedoch war anscheinend besonders die zweite Pflanze nicht einfach.

Die Lösungen lautet: Gartenmelde (Atriplex hortensis) und Erdrauch (Fumaria officinalis). Rechts neben der Gartenmelde ist übrigens ein Winterjasmin zu sehen, der gepflanzt wurde.

Der Erdrauch ist in allen Teilen giftig und soll hier nicht weiter betrachtet werden. Auch diese Pflanze ist jedoch nützlich und wurde früher als Heilpflanze verwendet. Wirkstoffe dieser Pflanze werden heute synthetisch nachgeahmt und zur Behandlung von Schuppenflechte eingesetzt.

Gartenmelde

Gartenmelde

Die Gartenmelde jedoch solltet ihr wertschätzen. Dieses sehr häufige „Unkraut“ ist eine der ältesten Kulturpflanzen und überaus nützlich. Sie ist sowohl roh als auch gekocht essbar.

Wichtige Inhaltsstoffe: Vitamine A, C, Kalzium, Kalium, Magnesium, Phospor, Eiweiß.

Die Blätter sind sehr schmackhaft, wir essen sie oft einfach im Garten während des Unkrautjätens (esst bitte Pflanzen nur, wenn ihr sie genau kennt).

Man kann die Melde genauso verwenden wie Spinat oder einfach roh essen. Kinder mögen den angenehmen Geschmack bei der Verwendung als Spinat, wahrscheinlich, weil die Blätter weniger Oxalsäure enthalten.

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Auch die Vitamin-A-haltigen Samen sind gekocht essbar.

In der Biohausgarten-Community wurden für die Verwendung in der Küche noch angegeben: Herstellung von Kräuterbutter, gemischter Salat, Kartoffelsalat, Tierfutter. In Mexiko wird die Gartenmelde auch für Salate und Soßen (Salsas) verwendet und ansonsten wie Koriander.

In Rumänien macht man daraus Suppe oder füttert die Schweine damit.

Die Gartenmelde ist außerdem eine bekannte Heilpflanze. Bei den Blättern ist eine harntreibende  Wirkung bekannt. Sie kam auch zur Anregung des Stoffwechsels als Frühjahrskur und bei nervöser Erschöpfung zur Anwendung.

In der Volksmedizin wurden damit auch Lungenkrankheiten behandelt. Äußerlich angewendet sollen die Blätter bei Gicht helfen. Einreibungen aus dem Saft der ganzen Pflanze galten als Volksheilmittel bei Hautkrankheiten und Geschwüren im Rachen.

Eine Nutzung als Mittel für die Hände wurde auch aus der Community berichtet.

Weitere bekannte Verwendung: Färbemittel (aus den Samen wird ein blauer Farbstoff gewonnen), Produktion von Biomasse. Interessant ist, dass man bei der Produktion von Biomasse das Protein herausextrahiert und aus dem Rest dann Biokraftstoffe herstellt.

Es gibt auch Biosaatgut der Gartenmelde zu kaufen, z.B. hier:


Samen der Gartenmelde
Bio-Saatgut

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Neues zum Thema Wildwuchs. Heute: Pfefferminze

In der Nähe eines unserer Komposthaufen tauchte plötzlich diese Pfefferminze (Mentha × piperita) auf. Niemand hat diese Pflanze dort hingepflanzt oder gesät. Es ist unbekannt, wie sie dort hinkam. Vermutlich haben Vögel die Samen verbreitet.

Wildwuchs: Pfefferminze

Wildwuchs: Pfefferminze

Es gibt viele verschieden Minze-Arten. Bei der Verbreitung durch Samen entstehen neue Sorten und Unterarten, die Sorte bleibt nur bei der Vermehrung durch Ausläufer erhalten. Daher haben wir hier also eine neue Sorte bekommen. Wir haben an einer anderen Stelle im Garten noch eine andere Minzenart (diese hatten wir durch einen Steckling angepflanzt, den wir von Verwandten bekammen).

Doch diese neue, wild entstandene Minze, hat ein absolut unvergleichliches Aroma. Der Tee daraus ist ein absoluter Traum. Für diese Pflanze sind wir der Natur sehr dankbar und behalten sie daher natürlich.

Die Pfefferminze ist eines der wichtigsten Heilkräuter überhaupt. Tee aus frischen Pfefferminzblättern ist ein Gedicht, kein Vergleich mit gekauftem Tee, der ja getrocknete Pfefferminzblätter enhält. Beim Trocknen geht ein großer Teil der ätherischen Öle verloren und damit wichtige Inhaltsstoffe und das Aroma.

Pfefferminztee ist sehr schmackhaft und hilft z.B. gegen nervösen Magen. Wichtigster Inhaltsstoff ist das Menthol (von Mentha), desweiteren sind Flavonoide enthalten.

Wichtigster Wirkstoff ist das ätherische Öl, ferner auch Labiatengerbstoffe und Flavonoide. Pfefferminze kann Krämpfe bei Magen-Darm-Beschwerden lösen, sie ist auch gegen Bakterien und Viren wirksam. Bei Migräne, Kopf – und Nervenschmerzen wird das Pfefferminzöl zur Einreibung genutzt. Es gibt auch eine leicht beruhigende Wirkung, weshalb man einen Pfefferminztee auch gut vor dem Einschlafen trinken kann.

Sehr gut sind auch Aufgüsse im Sommer, bei heißem Wetter, mit Mineralwasser, Pfefferminzblättern und Zitronensaft, gesüßt nach Geschmack.

Wer nicht auf den Zufall warten will, kann hier verschiedene Minzen erwerben, Samen oder Pflanzen:


Pfefferminze hier bestellen
Verschiedene Minzen, Samen und Pflanzen

Hier geht es zu unserer neuen Wildwuchs-Seite – bei uns wildgewachsene Pflanzen und ihre Nutzung

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