Archiv der Kategorie: Rezepte

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Einfaches Rezept für leckere Kräuterbutter

Petersilie und andere Kräuter stehen uns jetzt in Hülle und Fülle zur Verfügung. In der Küche sind sie vielseitig verwendbar.

Hier ein einfaches Rezept für eine leckere Kräuterbutter, die man sowohl zum Grillfleisch als auch einfach auf Brot jetzt im Sommer gut gebrauchen kann. Man benötigt nur:

-1 Stück Butter
– Kräuter (z.B. Petersilie)
– etwas feines Salz

Die Butter im Warmen oder in einem Tiegel weich werden lassen, so dass man sie rühren kann. Petersilie oder andere Kräuter oder Kräutermischungen (Menge nach Wunsch) mit einem Wiegemesser oder einem anderen Messer sehr fein hacken. Die gewünschte Menge an Kräutern mit der Butter verrühren.

Das Ganze nach Geschmack salzen oder bereits gesalzene Butter verwenden.

Nun die Butter im Kühlschrank wieder fest werden lassen. Fertig!

Je nach verwendetem Kraut kann man sich so Petersilienbutter, Salbeibutter, Rosmarinbutter, Thymianbutter usw. oder eine Mischung herstellen.

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Schokolade ohne Zucker

Schokolade ohne Zucker selbst herstellen

Was wir als Biogärtner nicht verstehen: Nicht einmal im Bio-Supermarkt bekommt man Schokolade ohne Zucker zu kaufen. Deutschland ist in dieser Beziehung ein bisher rückständiges Land. In Spanien z.B. findet man fast komplette Regale mit zuckerfreier Schokolade, zuckerfreien Keksen und vieles mehr.

Warum zuckerfrei? Wir verwenden aus persönlicher Erfahrung und durch Wissen, das wir uns selbst angeeignet haben, in unserem Haushalt keinerlei Zucker mehr. Die häufig angebotenen Alternativen wie Honig, Ahornsirup, Kokosblütensirup, Agavendicksaft, Apfeldicksaft usw. sind aus zahntechnischer Sicht (Karies, Parodontose) und auch im Hinblick auf Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkt usw. kaum besser. Hier finden Sie mehr zum Thema zuckerfrei und die Folgen zuckerhaltiger Ernährung:

http://biohausgarten.de/zuckerfrei/

Bereits vor der Zulassung in der EU verwendeten wir Stevia, besonders zum Süßen von Tee und anderen Getränken. Stevia (stevia rebaudiana) ist eine Pflanze, aus deren Blättern sehr süße Stevioside gewonnen werden, deren Süßkraft 200 Mal so hoch ist wie Zucker, daher muss hier vorsichtig dosiert werden.

Manche mögen jedoch den leicht bitteren Beigeschmack von Stevia nicht und verwenden deshalb Xylit. Xylit ist ein aus Birkenrinde oder Mais gewonnenes natürliches Süßungsmittel, das man genauso wie Zucker verwenden kann, also auch zum Backen und allen Verfahren, welche eine zuckerähnliche Konsistenz benötigen. Xylit hat weniger Kalorien als Zucker (Stevia ist sogar nahezu kalorienfrei), vor allem zerstören jedoch beide natürlichen Süßungsmittel im Gegensatz zu Zucker nicht unsere Zähne. Wer schon einmal eine Zahnarztrechnung hinsichtlich Zahnersatz bekommen hat, weiss, wovon ich rede.

Zucker und ähnliche Substanzen sind das „Hauptnahrungsmittel“  des Bakteriums Streptococcos mutans, welches sich von unseren Zähnen ernährt und auch für Parodontose zuständig ist. Karies zerstört die Zähne, Parodontose lässt sie langfristig einfach ausfallen und wird darüber hinaus auch mit anderen schwersten gesundheitlichen Folgen in Zusammenhang gebracht wie Herzinfarkt!

Xylit und Stevia wirken sogar gegen die schädlichen Bakterien, deren Vermehrung und Aktivität von Zucker gefördert wird.

Wer die Arte-Reportage „Cholesterin –  der große Bluff“ gesehen hat, versteht das Thema noch besser. Da ging es auch um Zucker und die Manipulation der Ergebnisse wichtiger Studien, auf denen der ganze Cholesterin-Schwindel letztendlich beruht. Zucker hat viel schlimmere Folgen, ja, obwohl ganze Supermarktabteilungen davon vollstehen.

Jeder kann sich über dieses Thema selbst informieren und für sich selbst die Entscheidung treffen, ob er noch Zuckerprodukte konsumieren möchte. Wir wollen das auf jeden Fall nicht mehr. Da wir aber trotzdem gelegentlich gern mal etwas Süßes essen, schliesslich ist „süß“ eine der Hauptgeschmacksrichtungen und es nicht immer nur Obst sein soll, haben wir uns mit dem Thema „Schokolade ohne Zucker selbst herstellen“ beschäftigt und hier bereits einige Experimente unternommen.

Zum Beispiel die Herstellung zuckerfreier Zartbitterschokolade:

Es geht ganz einfach:

33 % Kakaobutter (alternativ geht auch Kokosöl), 33 % Kakaopulver, 33 % Xylit. Also zum Beispiel 50 Gramm Kakaobutter, 50 Gramm reines Kakaopulver, 50 Gramm Xylit.

Die Kakaobutter vorsichtig erwärmen und schmelzen, aber nicht zu heiss werden lassen, es sollen möglichst nicht mehr als 38 Grad sein. Dann den Kakao allmählich in die geschmolzene Kakaobutter einrühren und dann das Xylit. Wer will, kann auch Stevia als Süßungsmittel versuchen, mit den Mengen kann man experimentieren, da Stevia sehr stark süßt. Sollte das Xylit zu grobkörnig sein, kann man es vorher in der Kaffeemühle zu Pulver zermahlen, dann verrührt es sich besser. In Formen gießen, in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen. Kein Zucker enthalten, die Schokolade glänzt schön und schmeckt hervorragend!

Für Vollmilchschokolade verringert man den Kakaoanteil und fügt etwas Milch oder Milchpulver hinzu, nicht zu viel, sonst wird die Schokolade zu weich und eher pralinenartig, schmeckt aber auch gut.

Die nötigen Zutaten bekommen Sie hier:

Xylit bei Amazon

Xylit bei e-bay zum Kilogrammpreis von 6 Euro/kg

Stevia

Kakaobutter

Kakao

Reiner Kakao enthält wichtige Nährstoffe, wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen sowie viele Antioxidantien, welche im Hinblick auf die Verringerung von Zellschäden durch oxidativen Stress wichtig sind und somit auch letztendlich gegen den Alterungsprozess.

Kakao bekommt man auch im Supermarkt, Kakaobutter, Stevia und Xylit in manchen Supermärkten wie Tegut oder Denn’s, aber Sie bekommen dort nicht so gute Preise wie bei Amazon und auch keine größeren Mengen zu so günstigen 100-Gramm-Preisen in Bioqualität.

Neues Rezept, gerade getestet, für 180  Gramm Zartbitterschokolade ohne Zucker:

Zartbitterschokolade ohne Zucker

Zartbitterschokolade ohne Zucker

30 Gramm Kakaobutter
30 Gramm Kokosöl
60 Gramm Kakao
30 Gramm

Das Xylit in einer elektrischen Kaffeemühle oder einem anderen dafür geeigneten Gerät fein zermahlen, bis es die Konsistenz von Puderzucker hat. Das ist wichtig, damit sich das Xylit dann gut mit der flüssigen Kakaobutter und dem Kokosöl vermischt und keine großen Kristalle mehr übrig sind, die man dann beim Kauen spürt.

Die Kakaobutter und das Kokosöl in einem Tiegel vorsichtig erwärmen (nicht kochen), bis beides geschmolzen ist, dann die Flüssigkeit vom Herd nehmen. Dann mit einem kleinen Schneebesen den Kakao einrühren, danach das feine Xylit. Gut rühren, bis alles gut miteinander vermischt ist.

Man kann dieser Schokolade alles Mögliche zusetzen, wenn man mag, z.B. oder oder was auch immer man mag, um weitere Geschmacksrichtungen zu erzeugen.

Das war es schon! Die flüssige Schokolade nun in Formen Ihrer Wahl gießen (es gibt z.B. kleine oder andere ), alles auf einen Teller oder eine andere geeignete Unterlage und ab in den Kühlschrank. Dort wird das ganze innerhalb weniger Stunden schön fest und glänzend und kann verzehrt werden! Diese Schokolade immer bis zum Verzehr im Kühlschrank lassen, bei normaler Zimmertemperatur wird sie schnell weich.

Schliesslich haben wir hier keinerlei Zusatzstoffe, Emulgatoren usw. drin, das ist ein reines Naturprodukt.

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Spargelstückchen

Spargel einfach zubereiten

Die Spargelsaison ist in vollem Gange, sowohl auf dem Feld als auch im Hausgarten. Wir bauen Grünspargel an, da dieser viel vitaminreicher ist und sehr wenig Arbeit macht. Man braucht keine Dämme und muss ihn kaum schälen.

Alles über den einfachen Anbau von Spargel im Hausgarten finden Sie hier:

http://biohausgarten.de/gemuese/spargel/

Heute mal ein Tipp, wie man Spargel am einfachsten zubereiten kann. Jedenfalls mögen wir ihn so am liebsten. Es geht sehr schnell und schmeckt sehr gut.

Wir waschen den Spargel, schälen das untere Drittel und schneiden holzige Teile weg, falls manche Spargelstangen schon zu lang sein sollten. Dann schneiden wir den Spargel in Stücke, salzen ihn mit grobem und braten die Spargelstückchen ein paar Minuten in Butter. Das schmeckt sehr lecker, wir essen das einfach so oder zu einem Butterbrot.

Übrigens ein Tipp zum Salz: Wir haben uns über das Internet einen Sack Meersalz gekauft (25 Kilo), der reicht jahrelang. Wenn man bedenkt, wie alt Salz ist (Millionen Jahre), da wird nichts schlecht, Sie sparen viel Geld gegenüber dem Kauf von kleinen Portionen im Supermarkt und müssen nicht ständig neues besorgen. Und man hat noch Mineralien und Spurenelemente in diesem Salz. Hier sind zwei Bezugsquellen:

Noch günstiger geht es bei ebay: Trotz der Versandkosten bekommt man den 25-Kilo-Sack mit insgesamt 17 Euro hier noch günstiger:

25 kg grobes Meersalz aus dem Atlantik

Es gibt grobes und feines Meersalz. Wir bevorzugen zum Kochen grobes Meersalz, das löst sich auch meist schnell auf, aber man kann natürlich auch feines nehmen. Wir füllen es immer in einen lebensmittelechten 1 Kilo-Behälter ab. Guten Appetit!

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