Archiv der Kategorie: Tipps

Anzeige

Kiwis: Die 5 wichtigsten Typs für große Früchte

Dass es möglich ist, in Mitteleuropa erfolgreich Kiwis anzubauen, haben wir selbst schon bewiesen und konnten Hunderte normal großer süßer Kiwis ernten.

Damit die Kiwis jedoch Früchte tragen, solltet Ihr die 5 wichtigsten Tipps beim Kiwianbau berücksichtigen:

1. Die Kiwi braucht Sonne. Im Schatten wächst sie überhaupt nicht und wird dort letztendlich verkümmern oder eingehen.
2. Kiwis sind Kletterpflanzen. Gebt ihr gute Rankhilfen. Je höher und weiter die Kiwi klettern kann, umso mehr Früchte werdet ihr ernten.
3. Da die Kiwi sehr wüchsig ist, benötigt sie immer nahrhaften Boden. Reichlich organisch düngen!
4. Kiwis sind frosthart. Trotzdem ist es ratsam, die Pflanzen in den ersten 3 Jahren im Winter abzudecken, z.B. mit einer dicken Grasschicht oder mit Rindenmulch.
5. Zweihäusige Pflanzen (also männliche und weibliche Pflanzen) tragen in der Regel mehr und größere Früchte als einhäusige (selbstbefruchtende) Pflanzen – mit einer Ausnahme: Die Kiwisorte „Solissimo® renact® ist selbstbefruchtend und hat große Früchte. Eine zusätzliche männliche Pflanze erhöht jedoch den Betrag noch mehr.


Kiwipflanze ‚Solissimo® renact®‘ hier bestellen
Selbstfruchtend, großfruchtig

Kiwis

Kiwis

Hier geht es zu unserem vollständigen Kiwi-Artikel:

http://biohausgarten.de/obst/kiwi/

Anzeige

Artikel teilen

Die Erdbeerzeit ist nah – Tipps zu Erdbeeren

Nur noch wenige Tage, dann beginnt bei den Erdbeeren die Haupterntezeit. Die Pflanzen blühen jetzt und es sind schon viele grüne Früchte zu sehen, welche sich durch die bevorstehende Wärme röten werden.

Erdbeere

Erdbeere

Hier einige Tipps zum Erdbeeranbau im Hausgarten:

  • Erdbeeren mögen humosen Boden. Deshalb vor der Saison den Boden gut mit Kompost versorgen oder organisch düngen, ebenso nach der Ernte.
  • Mulchen ist immer günstig: In trockenen Gegenden verringert sich so die Verdunstung und man muss weniger gießen. Wasser benötigen Erdbeeren immer, damit die Früchte groß werden. In feuchten Gegenden schützt eine Mulchung mit Stroh vor Fäulnis, in trockenen Gegenden kann man auch Rasen- oder Wiesenschnitt nehmen
  • Größere Steine in der Nähe der Früchte erhöhen die Wärmeabstrahlung und führen zu größeren Früchten
  • Erdbeerbeet immer unkrautfrei halten, denn alle Pflanzen konkurrieren um Wasser und Nährstoffe.
  • Erdbeeren für das nächste Jahr immer bis August des laufenden Jahres pflanzen, wenn man im nächsten Jahr Vollertrag möchte. Man kann auch zu anderen Zeitpunkten pflanzen, jedoch wird man bei späteren Pflanzungen im Folgejahr nicht den vollen Ertrag bekommen
  • Im Hausgarten kann man von der gleichen Pflanze etwa 2 Jahre gut ernten (etwa 500 Gramm pro Pflanze), danach werden die Früchte immer kleiner und entwickeln sich anschließend zu kleinen Früchten wie bei den Walderdbeeren (im Erwerbsanbau wird jedes Jahr neu gepflanzt).
  • Anzeige
  • Vermehrung durch Ranken (Absenker) funktioniert sehr gut, wenn man die neuen Pflanzen verwendet, braucht man mehrere Jahre keine neuen Pflanzen zu kaufen.
  • Abstand zwischen den Erdbeerpflanzen etwa 40 Zentimeter, damit die Pflanzen sich gut entwickeln können
  • Mehrere Sorten pflanzen (Geheimtipp: „Mieze Schindler“). Einmaltragende Sorten wie der Evergreen „Senga Sengana“ bringen den größten Ertrag, von mehrmals tragenden Sorten kann man ernten bis zum Frost
  • Walderdbeeren und Monatserdbeeren sind zwar klein, jedoch sehr aromatisch und tragen bis zum Frost
Anzeige

Folgende rosablühende Erdbeeren sowie exotische Erdbeersorten haben wir für euch gefunden:

Erdbeere Toskana
Rosablühende Erdbeere



Erdbeere Rosalie
Rosablühende Hängeerdbeere



Weiße Ananas-Erdbeere Snow White®
Weiße Erdbeere mit roten Samen, Ananasaroma



Erdbeere-Fragaria vesca ‚Multiplex‘
Walderdbeere mit gefüllten Blüten




Pflanzmich.de Online-Pflanzenversand, Suchbegriff „Erdbeere“ nutzen

Interessant ist auch die Himbeer-Erdbeere. Ein unvergleichliches Aroma hat die alte Sorte „Mieze Schindler“, die wir nur empfehlen können (war mal die Millionenfrage bei Günther Jauch…)


Anzeige

Artikel teilen

Austrieb der Stangenbohnen

Nun treiben auch die Bohnen aus. Die Aussaat von Stangenbohnen ist noch bis Ende Juni möglich, Buschbohnen können sogar noch bis Mitte/Ende Juli gesät werden. Stangenbohnen bringen deutlich höhere Erträge, doch mit Buschbohnen kann man auch kleinste Lücken im Garten ausnutzen.

Austrieb der Stangenbohnen

Austrieb der Stangenbohnen

Wie der Name schon sagt, sollten Stangenbohnen zum Klettern Stangen oder andere Kletterhilfen bekommen. Je höher und weiter die Stangenbohnen klettern können, desto höher wird auch der Ertrag sein.

Samen von Busch- und Stangenbohnen bekommt ihr überall im Supermarkt oder Baumarkt oder ihr habt noch eigene Samen vom Vorjahr wie wir.

Steckt die Samen entweder als Haufensaat (5-7 Samen pro Saatstelle) und haltet dann einen größeren Abstand zur nächsten Saatstelle ein oder steckt sie einzeln mit nur 5 cm Abstand in den Boden. Bis zur Keimung und auch danach immer ausreichend wässern, wenn es nicht regnet, die Pflanzen werden es euch danken.

Der Düngebedarf ist mittel, der Stickstoffbedarf gering, da sich Bohnen mit Stickstoff aus der Luft versorgen. Kompost und andere organische Dünger sind ideal, da Bohnen einen humosen Boden mögen.

Wenn man nicht genug Kompost hat: Ein sehr schönes Angebot haben wir hier gefunden (Bio-Dünger, Kilopreis unter 1 Euro, versandkostenfreie Lieferung). Diesen Dünger nutzen wir selbst:


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Bohnen kann man auch auf kleiner Fläche und sogar auf dem Balkon ernten. Wie das geht, haben wir hier beschrieben:

http://biohausgarten.de/gemuese/wie-man-bohnen-auf-kleiner-flaeche-anbaut/

Wichtig ist, dass die Bohnen immer genug Wasser bekommen und auch ausreichend Nährstoffe haben. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und es können viele Kilo Bohnen geerntet werden, die im Supermarkt nicht gerade billig sind.

Es gibt viele interessante Bohnensorten mit roten, blauen, gelben und grünen Hülsen und ebenfalls verschiedenen Blütenfarben. Wir mögen auch die sogenannten Feuer- oder Prunkbohnen, die einen sehr kräftigen Bohnengeschmack haben, aber eher jung geerntet werden sollten, damit sie zart bleiben.

Artikel teilen

Mischkultur – ein Beispiel aus der Praxis

Heute möchten wir euch ein Beispiel zeigen, wie man Mischkultur z.B. auf einem Beet umsetzen kann. Natürlich gibt es wie immer viele andere Möglichkeiten.

Anstatt wie früher nur ein Gemüse auf einem Beet anzubauen, ist es von großem Vorteil, auf einem Beet verschiedene Gemüsesorten und Kräuter zu mischen, um den verfügbaren Platz maximal auszunutzen und damit den Gesamtertrag zu erhöhen und andererseits den Boden gesünder zu halten, indem die verschiedenen Pflanzen bestimmte Stoffe an den Boden abgeben und Schädlinge fernhalten.

Mischkultur-Beet

Mischkultur-Beet

Den Grad der Durchmischung kann man natürlich selbst bestimmen. Mancher mag mehr „Ordnung“ auf dem Beet und möchte daher nur 2 verschiedene Sorten auf dem Beet, andere – wie wir – bringen viele verschiedene Pflanzen auf einem Beet unter.

Auf diesem Bild sieht man z.B. links vorn eine Rhabarberpflanze, im Hintergrund rechts hinten Zweige eines Pfirsichbaums, dessen schlanke Blätter auch die Kultur von Gemüse unter und neben ihm ermöglichen. Desweiteren befinden sich derzeit auf dem Beet: Grünspargel, einige Erdbeerpflanzen, links hinten Zitronenmelisse und Dill (der sich jedes Jahr selbst aussät).

Es befand sich auch noch eine Gojibeere auf diesem Beet, die wir aber aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs dieser Pflanze an einen anderen Ort umgepflanzt haben.

Dazwischen befindet sich überall noch Knoblauch, der im Juni bereits erntereif sein dürfte. Dann kommen an die Stelle des Knoblauch noch Buschbohnen, die wir dann einfach in die freiwerdenden Stellen säen. Mit den Buschbohnen schließen wir dann alle Lücken, sorgen für eine weitere Gemüseernte und versorgen den Boden gleichzeitig noch mit Stickstoff, welche Bohnen aus der Luft gewinnen.

Artikel teilen

Ausnutzung kleiner Flächen im Garten

Selbst im kleinen Garten kann man sehr viele Pflanzen unterbringen, die man nutzen kann. Es findet sich immer irgendwo noch ein Platz, wo man etwas hinpflanzen kann.

Knoblauch

Knoblauch

So kann man nicht nur mehr Ertrag erzielen, sondern kann häufig auch die Gesundheit des Bodens verbessern sowie Schadinsekten oder Tiere von Gemüsepflanzen fernhalten. Außerdem geben Pflanzen Stoffe an den Boden ab, die diesem zugute kommen.

Für Ertrag und Bodengesundheit ist ein Anbau vieler Pflanzen auf dem selben Beet immer von Vorteil. Die Bodengesundheit verbessert sich, die Pflanzen benötigen und verbrauchen unterschiedliche Nährstoffe und liefern dem Boden selbst wichtige Stoffe.

Anzeige

Beispiele:

  • Selbst in kleine Lücken im Garten können wir Knoblauchzehen stecken. Diese wachsen schlank nach oben und werden zur Knoblauchknollen werden. Viele Insekten werden durch den Geruch vertrieben
  • Ähnliches gilt bei Zwiebeln. Einfach ein paar Steckzwiebeln in die Lücken stecken oder Zwiebelsamen aussäen.
  • Buschbohnen können mit Mitte/Ende Juli immer in freie Stellen gesät werden. Hier kommt noch der Vorteil dazu, dass alle Bohnen und andere Leguminosen Stickstoff aus der Luft binden können und diesen zum Teil an den Boden abgeben = Stickstoffdüngung.
  • Wild wachsende (giftige) Kreuzblättrige Wolfsmilch einfach im Beet stehen lassen, diese wächst ebenfalls schlank nach oben und vertreibt Wühlmäuse im Umfang mehrerer Meter um den Standort dieser Pflanze.
  • Relativ niedrigwachsende Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch lassen sich auch gut in Lücken unterbringen.

Unserer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, probiert es einfach aus! Es gibt in der Gartenliteratur manchmal Informationen zu „guten“ und „schlechten“ Nachbarn (in Bezug auf sich fördernde oder behindernde Pflanzen), doch haben wir in unserer Praxis noch keine „schlechten“ Nachbarn finden können!

Anzeige

Artikel teilen

Gemüsetipp für großen Ertrag

Wir bauen in unserem Bio-Hausgarten hauptsächlich Gemüse an, das wenig Arbeit macht, möglichst wenig Fläche beansprucht und im Verhältnis dazu viel Ertrag bringt. Und wer fährt nicht schon gern eine große Ernte ein…

Möglich ist das zum Beispiel mit dem Kohlrabi. Wir ihr wisst, gibt es da einige Sorten, grüne und lilafarbene Kohlrabi, die meisten sind verhältnismäßig klein und bereits nach 8-10 Wochen erntereif, bringen aber auch relativ wenig „Masse“.

Es ist jedoch möglich, aus lediglich 10 Samen mit einem Gesamtgewicht von weniger als 1 Gramm einen Ertrag von 80 Kilo Gemüse zu erzielen. Das Gewicht der Samen wird also verhunderttausendfacht!

Kohlrabisamen

Kohlrabisamen

Das ist mit der Sorte „Superschmelz“ möglich! Es handelt sich hier um eine relativ alte Kohlrabisorte, die auch schon in der DDR bekannt war. Sie ist auch als Biosaatgut überall erhältlich.

Gesät werden kann direkt ins Freie, von Mai bis Ende Juni, 1-2 cm Tiefe. Die Keimzeit beträgt etwa 8-15 Tage. 3 Wochen nach der Keimung auf 50 x 60 cm Abstand verpflanzen. Haltet diese Abstandsempfehlung ein, der Kohlrabi wird sie brauchen!

Diese Kohlrabisorte entwickelt riesige Kohlrabi, die dennoch zart bleiben! Wie alle Gemüsearten benötigt auch der Kohlrabi einen sonnigen Platz. Der Boden sollte nahrhaft sein, damit der Kohlrabi sein Endgewicht von bis zu 8 Kilo erreichen kann.

Anzeige

Bei uns hat er das erreicht! Die riesigen Knollen haben wir im Herbst gleich draußen mit der Axt in handliche Stücke gespalten, dann im Haus noch weiter zerkleinert und in den Gefrierschrank transportiert. Den ganzen Winter konnten wir den Kohlrabi genießen, meist als Kohlrabigemüse mit Butter.

Wenn auf das Beet im Frühjahr reifer Kompost aufgetragen wurde, ist keine weitere Düngung erforderlich. Falls nicht, das Beet organisch oder organisch-mineralisch düngen. Wir empfehlen dazu folgenden preisgünstigen Bio-Dünger (Kilopreis unter 1 Euro durch Grosspackung, kommt versandkostenfrei, NPK 3/3/3)


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Die Ernte erfolgt im Herbst. Lasst den Kohlrabi ruhig bis November auf dem Beet, er nimmt im Herbst noch enorm an Größe und Gewicht zu und bleibt dabei butterzart.

Die Samen vom „Superschmelz“ gibt es überall zu kaufen, auch als Bio-Samen. Wir bauen diese Sorte fast in jedem Jahr an. Wichtig bei Kohlsorten: Jedes Jahr das Beet wechseln, falls möglich, Kohl nur alle 3-5 Jahre auf das selbe Beet säen/pflanzen. Das beugt Krankheiten wie der Kohlhernie vor.

Anzeige

Artikel teilen

Wie man bei wärmeliebendem Südgemüse auch ohne Gewächshaus gute Erträge erzielt

Mitteleuropa ist nicht Spanien. Dennoch bauern die meisten Hobbygärtner mit großer Begeisterung Südgemüse aller Art in ihrem Hausgarten an. Auberginen, Gurken, Paprika, Chili, Melonen, Tomaten usw. benötigen jedoch alle viel Wärme, um einen guten Ertrag zu erzielen.

Diese Bedingungen kann man am besten in einem Gewächshaus nachahmen.

Doch nicht jeder hat ein Gewächshaus, das Geld oder den Platz dafür. Trotzdem gibt es einige Tricks, mit denen man auch ohne Gewächshaus ziemlich gute Erträge bei Südgemüse erzielen an. Unsere diesbezüglichen Erfahrungen möchten wir Euch hiermit gern weitergeben:

Anzeige

Allgemein:

  1. Südgemüse lieber in großen Töpfen (z.B. dunklen Kunststofftöpfen) halten als im Freiland, wenn ihr kein Gewächshaus habt. Die Pflanzen werden damit transportabel, man kann sie dann auch auf dem Balkon kultivieren und bei drohendem schlechten Wetter an einen geschützten Ort bringen. Dunkle Kunststoff-Töpfe absorbieren außerdem mehr Licht, der Boden wird wärmer.
  2. Pflanzen mit organischem oder organisch-mineralischem Langzeitdünger versehen, so dass nur einmal direkt bei der Pflanzung gedüngt werden muss. In Töpfen ist die Auswaschung auch geringer.
  3. Südgemüse in Töpfen nach Möglichkeit vor Wind und Regen schützen. Wir tun das z.B., indem wir die Töpfe unter die Dachrinne stellen. Man muss dann zwar gießen, aber in vielen Gegenden Deutschlands regnet es ohnehin nicht so viel und die Vorteile überwiegen.
  4. Die Pflanzen zusätzlich in schwarze Folie pflanzen oder diese neben dem Stängel mit schwarzer Folie auslegen. So wird noch mehr Licht und Wärme absorbiert, das hat bei uns sehr viel gebracht.
  5. Pflanzen nah an die Hauswand oder in die Nähe anderer Wärmequellen stellen
Anzeige

Tipp zu Gurken: Auf Feigenblattkürbis veredelte Pflanzen sind wesentlich robuster und kälteresistener. Sie sind teuer, aber viel ertragreicher

Tipp zu Hokkaidokürbis: Gedeiht ohne zusätzliche Düngung perfekt auf dem Kompost- oder Misthaufen.

Tipp zu Paprika/Chili: Wenn ausgepflanzt, dann in die Nähe der Kreuzblättrigen Wolfsmilch pflanzen. Wühlmäuse können sich sonst schonmal die komplette Pflanze holen.

Tipp zu Tomaten: Die Geiztriebe aus den Blattachseln regelmäßig entfernen und diese gleich unter den Pflanzen als Gründung eingraben oder sie einfach einpflanzen und zu neuen Pflanzen werden lassen.

Tipp zu Melonen: Diese brauchen sehr viel Wärme. Auf den Komposthaufen pflanzen, zusätzlich schwarze Folie unterlegen.

Wenn man ein Gewächshaus hat, erzielt man noch viel größere Erträge, außerdem beginnt dann die Saison eher und endet später. Der Treibhauseffekt sorgt für viel wärmere Temperaturen, das mögen Gurken, Tomaten, Paprika, Melonen usw.

Hier einige Gewächshäuser in verschiedenen Qualitäten und Preisklassen

Veredelte Gurkenpflanzen gibt es zum Beispiel hier:


Veredelte Gurkenpflanzen

 

Artikel teilen

Tipp bei Stangenbohnen

Wenn ihr gerade eure Bohnen steckt und vielleicht noch altes Bohnenstroh vom Vorjahr dran ist, das ihr noch beseitigen müsst und ihr findet dabei noch alte Bohnenhülsen vom Vorjahr, die noch Samen enthalten:

Verwendet diese Samen gleich in diesem Jahr. Im Gegensatz zu den Bohnenpflanzen halten Samen sehr viel Kälte aus und können den Winter in der Regel problemlos überstehen.

Stangenbohnen

Stangenbohnen

Diese Samen sind – wie alle Samen – Pflanzen im Ruhezustand – und werden zu sehr robusten Pflanzen heranwachsen.

Wir haben das bei uns so gemacht – diese Samen keimten innerhalb von nur 2 Tagen!

Artikel teilen

Neuer Wildwuchs: Kopfsalat

Heute berichten wir wieder über eine Pflanze, die wir in unserem Garten nicht gesät oder gepflanzt haben, die aber dennoch gewachsen ist:

Kopfsalat

Kopfsalat

Wie kam der Salat in den Garten? Es handelt sich hier um eine einfache Aussamung. Im Vorjahr wuchsen auf diesem Beet Salatpflanzen, welche nicht alle komplett geerntet worden sind und dann „geschossen“ sind. Unter dem „Schießen“ des Salats versteht man das plötzliche Hochwachsen der Salatpflanzen im Sommer durch hohe Temperaturen, wobei die Kopfform verloren geht und die Pflanze eher schlank und hoch wird als kompakt. Dann blüht der Salat und bildet Samen, welche ausfallen.

Aus solchen Samen ist diese Pflanze entstanden. Im Vorjahr hatten wir sogar eine ganze Reihe solcher Pflanzen, die zu kostenfreien wunderschönen Salatköpfen heranwuchsen. Kopfsalat enthält an nennenswerten Mengen von Vitaminen und Mineralstoffen vor allem die Vitamine A, B1, B2, C und Niacin sowie Natrium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium, Eisen sowie Ballaststoffe.

Er gehört zu der Gruppe der Gartensalate (Lactuva sativa).

Ein Tipp für mehr Ernte bei Salat: Nicht nur bei Pflücksalat, sondern nach unserer Erfahrung auch bei Kopfsalat ,ist es möglich, von den Pflanzen mehrmals zu ernten. Schneidet einfach den Hauptteil des Salates über dem Boden ab und lasst ein Stück übrig. Aus dem Rest wachsen weitere Salatblätter, die ihr dann wiederum verwenden könnt!


Hier sind verschiedene Salatsamen und auch Pflanzen für den Erstanbau zu finden

Artikel teilen

Tipp zur Pflanzung von Gurken

Da wir in den letzten 20 Jahren schon viele Gurken angebaut haben, haben wir natürlich dabei verschiedene Erfahrungen gemacht. Einen wichtigen Tipp möchten wir Euch nicht vorenthalten: Wenn Ihr kein Gewächshaus habt, verwendet nach Möglichkeit veredelte Pflanzen. Diese sind deutlich teurer als „normale“ Gurkenpflanzen, aber dafür erheblich robuster für das mitteleuropäische Klima.

Gurkenpflanze

Gurkenpflanze

Die Gurke ist sehr wärmebedürftig und bereits kurze Kältephasen lassen dieses leckere Gemüse sehr leiden, die Blätter sehen dann schnell schlecht aus und nicht selten können unveredelte Pflanzen im Freiland auch komplett absterben, besonders die langen Schlangengurken.

Bei der Veredlung wird die „Edelgurke“ dann auf den wesentlich kälteresistenteren Feigenblattkürbis veredelt, der deutlich niedrigere Temperaturen verträgt. Wir können aus unserer Erfahrung sagen, dass man bei Freilandanbau von Gurken einfach mehr Ertrag, mehr Sicherheit und auch mehr Spass hat, wenn man veredelte Pflanzen verwendet.

 

Veredelte Gurkenpflanzen gibt es zum Beispiel hier:


Veredelte Gurkenpflanzen

Einen weiteren wichtigen Profitipp zur deutlichen Ertragssteigerung bei Gurken findet ihr in unserem Haupt-Gurkenartikel, der sich hier befindet:

Alles zum Anbau von Gurken

Artikel teilen