Archiv der Kategorie: Tipps

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Aktueller Tipp zu Tomaten

Hier ein aktueller Tipp zu Euren Tomatenpflanzen:

Wenn ihr Eure Tomaten giesst, bringt das Wasser mit Schlauch oder Gießkanne möglichst in die Nähe der Wurzeln und giesst nicht auf die Blätter, um der Kraut- und Braunfäule vorzubeugen.

Die unteren Blätter bis ca. 30 cm über dem Boden (natürlich nur, wenn Eure Pflanzen schon gross genug sind) vorsichtig entfernen (wir machen das mit dem Fingernagel) und einfach auf den Boden als Mulch legen. Der Geruch hält Schädlinge fern und hat auch eine leichte Dünge- und Mulchwirkung. Das könnt ihr genauso mit den Geiztrieben in den Blattachseln machen, die außer bei Cocktailtomaten regelmäßig entfernt werden müssen.

Tipp von Volker Stepps aus unserer Facebook-Community: „Ich grabe unmittelbar neben der Pflanze immer einen Blumentopf ebenerdig ein. So kommt Wasser und Dünger sofort an die Wurzeln.
Ich dünge mit Brennesseljauche und einmal pro Woche mit stark verdünntem Taubenmist (ca 3-4 Handvoll Mist auf 15 Liter Wasser, davon dann einen Joghurtbecher auf eine Gießkanne Wasser).“

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Tipp zum Ernten von Gurken

Hier ein Tipp zum Ernten von Gurken, wenn die ersten Früchte erntebereit sind:

Die Gurken nicht zu groß werden lassen, sondern je nach Sorte öfter pflücken und ernten.

Dann wachsen viel mehr Früchte nach. Die rankenden Triebe krallen sich von selber an der Kletterhilfe fest, jedoch schadet es nicht, ab zu einen Trieb mit Hilfe von Bindedraht an die Kletterhilfe anzubinden, das ist auch bei nahenden Unwettern sehr hilfreich.

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Gurken mit starkem Wachstum

Das warme Wetter der letzten Tage lässt die Gurken wachsen – auch ohne Gewächshaus. Dabei haben wir dieses Jahr ein Experiment unternommen: Im Freien verwenden wir wegen der besseren Witterungsbeständigkeit nur veredelte Gurken und legen immer schwarze Folie für mehr Wärme unter die Pflanzen.

Gurkenpflanzen im Kübel

Gurkenpflanzen im Kübel

Einmal haben wir die Pflanzen normal ins Freie gepflanzt und einmal in einen großen schwarzen Plastikkübel gesetzt und diesen nahe der Hauswand platziert.

Das Ergebnis ist bereits nach 2 Wochen eindeutig. Die Pflanzen im schwarzen Plastikkübel an der Hauswand sind schon mehr als doppelt so groß und gedeihen prächtig. Die Pflanzen im Beet wachsen auch gut, aber sie sind bei weitem noch nicht so weit.

Gedüngt wurden alle Pflanzen mit dem gleichen biologischen Dünger (pelletierter Hühnermist):


Bio-Universal-Naturdünger

Wenn man ein Gewächshaus hat, erzielt man noch viel größere Erträge, außerdem beginnt dann die Saison eher und endet später. Der Treibhauseffekt sorgt für viel wärmere Temperaturen, das mögen Gurken, Tomaten, Paprika, Melonen usw.

Hier einige Gewächshäuser in verschiedenen Qualitäten und Preisklassen

Hier geht es zu unserem Haupt-Gurkenartikel

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Tipp zu Kartoffelpflanzen

Die Kartoffelpflanzen sind jetzt meistens schon ausgetrieben (man kann aber noch bis Ende Juni Kartoffeln stecken, wenn man möchte).

Hier ein aktueller Tipp zu Kartoffelpflanzen:

Wenn das Kraut etwa 20 Zentimeter über dem Boden ist, von allen Seiten Erde zur Kartoffelpflanze ziehen, so dass sich möglichst viel Erde um die Pflanze befindet. Dieses Verfahren des Anhäufelns ab und zu wiederholen, wenn durch Regen der Erdhaufen wieder eingeebnet sein sollte.

Je mehr lockere Erde sich um und unter der Kartoffelpflanze befindet, umso besser wird sie wachsen und um so mehr und größere Knollen wird sie bilden. Ausserdem liegen dann die ersten Kartoffeln dann nicht blank auf dem Boden, wo sie grün und wertlos werden.

Kartoffeln benötigen nahrhaften Boden. Deshalb empfehlen wir einen guten Dünger, den wir vor dem Pflanzung in den Boden bringen oder jetzt um die Pflanzen herum einarbeiten.

Wir nutzen dafür folgenden Bio-Dünger mit einem Kilopreis von unter 1 Euro:


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

 

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Kiwis: Die 5 wichtigsten Typs für große Früchte

Dass es möglich ist, in Mitteleuropa erfolgreich Kiwis anzubauen, haben wir selbst schon bewiesen und konnten Hunderte normal großer süßer Kiwis ernten.

Damit die Kiwis jedoch Früchte tragen, solltet Ihr die 5 wichtigsten Tipps beim Kiwianbau berücksichtigen:

1. Die Kiwi braucht Sonne. Im Schatten wächst sie überhaupt nicht und wird dort letztendlich verkümmern oder eingehen.
2. Kiwis sind Kletterpflanzen. Gebt ihr gute Rankhilfen. Je höher und weiter die Kiwi klettern kann, umso mehr Früchte werdet ihr ernten.
3. Da die Kiwi sehr wüchsig ist, benötigt sie immer nahrhaften Boden. Reichlich organisch düngen!
4. Kiwis sind frosthart. Trotzdem ist es ratsam, die Pflanzen in den ersten 3 Jahren im Winter abzudecken, z.B. mit einer dicken Grasschicht oder mit Rindenmulch.
5. Zweihäusige Pflanzen (also männliche und weibliche Pflanzen) tragen in der Regel mehr und größere Früchte als einhäusige (selbstbefruchtende) Pflanzen – mit einer Ausnahme: Die Kiwisorte „Solissimo® renact® ist selbstbefruchtend und hat große Früchte. Eine zusätzliche männliche Pflanze erhöht jedoch den Betrag noch mehr.


Kiwipflanze ‚Solissimo® renact®‘ hier bestellen
Selbstfruchtend, großfruchtig

Kiwis

Kiwis

Hier geht es zu unserem vollständigen Kiwi-Artikel:

http://biohausgarten.de/obst/kiwi/

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Die Erdbeerzeit ist nah – Tipps zu Erdbeeren

Nur noch wenige Tage, dann beginnt bei den Erdbeeren die Haupterntezeit. Die Pflanzen blühen jetzt und es sind schon viele grüne Früchte zu sehen, welche sich durch die bevorstehende Wärme röten werden.

Erdbeere

Erdbeere

Hier einige Tipps zum Erdbeeranbau im Hausgarten:

  • Erdbeeren mögen humosen Boden. Deshalb vor der Saison den Boden gut mit Kompost versorgen oder organisch düngen, ebenso nach der Ernte.
  • Mulchen ist immer günstig: In trockenen Gegenden verringert sich so die Verdunstung und man muss weniger gießen. Wasser benötigen Erdbeeren immer, damit die Früchte groß werden. In feuchten Gegenden schützt eine Mulchung mit Stroh vor Fäulnis, in trockenen Gegenden kann man auch Rasen- oder Wiesenschnitt nehmen
  • Größere Steine in der Nähe der Früchte erhöhen die Wärmeabstrahlung und führen zu größeren Früchten
  • Erdbeerbeet immer unkrautfrei halten, denn alle Pflanzen konkurrieren um Wasser und Nährstoffe.
  • Erdbeeren für das nächste Jahr immer bis August des laufenden Jahres pflanzen, wenn man im nächsten Jahr Vollertrag möchte. Man kann auch zu anderen Zeitpunkten pflanzen, jedoch wird man bei späteren Pflanzungen im Folgejahr nicht den vollen Ertrag bekommen
  • Im Hausgarten kann man von der gleichen Pflanze etwa 2 Jahre gut ernten (etwa 500 Gramm pro Pflanze), danach werden die Früchte immer kleiner und entwickeln sich anschließend zu kleinen Früchten wie bei den Walderdbeeren (im Erwerbsanbau wird jedes Jahr neu gepflanzt).
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  • Vermehrung durch Ranken (Absenker) funktioniert sehr gut, wenn man die neuen Pflanzen verwendet, braucht man mehrere Jahre keine neuen Pflanzen zu kaufen.
  • Abstand zwischen den Erdbeerpflanzen etwa 40 Zentimeter, damit die Pflanzen sich gut entwickeln können
  • Mehrere Sorten pflanzen (Geheimtipp: „Mieze Schindler“). Einmaltragende Sorten wie der Evergreen „Senga Sengana“ bringen den größten Ertrag, von mehrmals tragenden Sorten kann man ernten bis zum Frost
  • Walderdbeeren und Monatserdbeeren sind zwar klein, jedoch sehr aromatisch und tragen bis zum Frost
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Folgende rosablühende Erdbeeren sowie exotische Erdbeersorten haben wir für euch gefunden:

Erdbeere Toskana
Rosablühende Erdbeere



Erdbeere Rosalie
Rosablühende Hängeerdbeere



Weiße Ananas-Erdbeere Snow White®
Weiße Erdbeere mit roten Samen, Ananasaroma



Erdbeere-Fragaria vesca ‚Multiplex‘
Walderdbeere mit gefüllten Blüten




Pflanzmich.de Online-Pflanzenversand, Suchbegriff „Erdbeere“ nutzen

Interessant ist auch die Himbeer-Erdbeere. Ein unvergleichliches Aroma hat die alte Sorte „Mieze Schindler“, die wir nur empfehlen können (war mal die Millionenfrage bei Günther Jauch…)


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Austrieb der Stangenbohnen

Nun treiben auch die Bohnen aus. Die Aussaat von Stangenbohnen ist noch bis Ende Juni möglich, Buschbohnen können sogar noch bis Mitte/Ende Juli gesät werden. Stangenbohnen bringen deutlich höhere Erträge, doch mit Buschbohnen kann man auch kleinste Lücken im Garten ausnutzen.

Austrieb der Stangenbohnen

Austrieb der Stangenbohnen

Wie der Name schon sagt, sollten Stangenbohnen zum Klettern Stangen oder andere Kletterhilfen bekommen. Je höher und weiter die Stangenbohnen klettern können, desto höher wird auch der Ertrag sein.

Samen von Busch- und Stangenbohnen bekommt ihr überall im Supermarkt oder Baumarkt oder ihr habt noch eigene Samen vom Vorjahr wie wir.

Steckt die Samen entweder als Haufensaat (5-7 Samen pro Saatstelle) und haltet dann einen größeren Abstand zur nächsten Saatstelle ein oder steckt sie einzeln mit nur 5 cm Abstand in den Boden. Bis zur Keimung und auch danach immer ausreichend wässern, wenn es nicht regnet, die Pflanzen werden es euch danken.

Der Düngebedarf ist mittel, der Stickstoffbedarf gering, da sich Bohnen mit Stickstoff aus der Luft versorgen. Kompost und andere organische Dünger sind ideal, da Bohnen einen humosen Boden mögen.

Wenn man nicht genug Kompost hat: Ein sehr schönes Angebot haben wir hier gefunden (Bio-Dünger, Kilopreis unter 1 Euro, versandkostenfreie Lieferung). Diesen Dünger nutzen wir selbst:


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Bohnen kann man auch auf kleiner Fläche und sogar auf dem Balkon ernten. Wie das geht, haben wir hier beschrieben:

http://biohausgarten.de/gemuese/wie-man-bohnen-auf-kleiner-flaeche-anbaut/

Wichtig ist, dass die Bohnen immer genug Wasser bekommen und auch ausreichend Nährstoffe haben. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen und es können viele Kilo Bohnen geerntet werden, die im Supermarkt nicht gerade billig sind.

Es gibt viele interessante Bohnensorten mit roten, blauen, gelben und grünen Hülsen und ebenfalls verschiedenen Blütenfarben. Wir mögen auch die sogenannten Feuer- oder Prunkbohnen, die einen sehr kräftigen Bohnengeschmack haben, aber eher jung geerntet werden sollten, damit sie zart bleiben.

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Mischkultur – ein Beispiel aus der Praxis

Heute möchten wir euch ein Beispiel zeigen, wie man Mischkultur z.B. auf einem Beet umsetzen kann. Natürlich gibt es wie immer viele andere Möglichkeiten.

Anstatt wie früher nur ein Gemüse auf einem Beet anzubauen, ist es von großem Vorteil, auf einem Beet verschiedene Gemüsesorten und Kräuter zu mischen, um den verfügbaren Platz maximal auszunutzen und damit den Gesamtertrag zu erhöhen und andererseits den Boden gesünder zu halten, indem die verschiedenen Pflanzen bestimmte Stoffe an den Boden abgeben und Schädlinge fernhalten.

Mischkultur-Beet

Mischkultur-Beet

Den Grad der Durchmischung kann man natürlich selbst bestimmen. Mancher mag mehr „Ordnung“ auf dem Beet und möchte daher nur 2 verschiedene Sorten auf dem Beet, andere – wie wir – bringen viele verschiedene Pflanzen auf einem Beet unter.

Auf diesem Bild sieht man z.B. links vorn eine Rhabarberpflanze, im Hintergrund rechts hinten Zweige eines Pfirsichbaums, dessen schlanke Blätter auch die Kultur von Gemüse unter und neben ihm ermöglichen. Desweiteren befinden sich derzeit auf dem Beet: Grünspargel, einige Erdbeerpflanzen, links hinten Zitronenmelisse und Dill (der sich jedes Jahr selbst aussät).

Es befand sich auch noch eine Gojibeere auf diesem Beet, die wir aber aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs dieser Pflanze an einen anderen Ort umgepflanzt haben.

Dazwischen befindet sich überall noch Knoblauch, der im Juni bereits erntereif sein dürfte. Dann kommen an die Stelle des Knoblauch noch Buschbohnen, die wir dann einfach in die freiwerdenden Stellen säen. Mit den Buschbohnen schließen wir dann alle Lücken, sorgen für eine weitere Gemüseernte und versorgen den Boden gleichzeitig noch mit Stickstoff, welche Bohnen aus der Luft gewinnen.

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Ausnutzung kleiner Flächen im Garten

Selbst im kleinen Garten kann man sehr viele Pflanzen unterbringen, die man nutzen kann. Es findet sich immer irgendwo noch ein Platz, wo man etwas hinpflanzen kann.

Knoblauch

Knoblauch

So kann man nicht nur mehr Ertrag erzielen, sondern kann häufig auch die Gesundheit des Bodens verbessern sowie Schadinsekten oder Tiere von Gemüsepflanzen fernhalten. Außerdem geben Pflanzen Stoffe an den Boden ab, die diesem zugute kommen.

Für Ertrag und Bodengesundheit ist ein Anbau vieler Pflanzen auf dem selben Beet immer von Vorteil. Die Bodengesundheit verbessert sich, die Pflanzen benötigen und verbrauchen unterschiedliche Nährstoffe und liefern dem Boden selbst wichtige Stoffe.

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Beispiele:

  • Selbst in kleine Lücken im Garten können wir Knoblauchzehen stecken. Diese wachsen schlank nach oben und werden zur Knoblauchknollen werden. Viele Insekten werden durch den Geruch vertrieben
  • Ähnliches gilt bei Zwiebeln. Einfach ein paar Steckzwiebeln in die Lücken stecken oder Zwiebelsamen aussäen.
  • Buschbohnen können mit Mitte/Ende Juli immer in freie Stellen gesät werden. Hier kommt noch der Vorteil dazu, dass alle Bohnen und andere Leguminosen Stickstoff aus der Luft binden können und diesen zum Teil an den Boden abgeben = Stickstoffdüngung.
  • Wild wachsende (giftige) Kreuzblättrige Wolfsmilch einfach im Beet stehen lassen, diese wächst ebenfalls schlank nach oben und vertreibt Wühlmäuse im Umfang mehrerer Meter um den Standort dieser Pflanze.
  • Relativ niedrigwachsende Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch lassen sich auch gut in Lücken unterbringen.

Unserer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, probiert es einfach aus! Es gibt in der Gartenliteratur manchmal Informationen zu „guten“ und „schlechten“ Nachbarn (in Bezug auf sich fördernde oder behindernde Pflanzen), doch haben wir in unserer Praxis noch keine „schlechten“ Nachbarn finden können!

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Gemüsetipp für großen Ertrag

Wir bauen in unserem Bio-Hausgarten hauptsächlich Gemüse an, das wenig Arbeit macht, möglichst wenig Fläche beansprucht und im Verhältnis dazu viel Ertrag bringt. Und wer fährt nicht schon gern eine große Ernte ein…

Möglich ist das zum Beispiel mit dem Kohlrabi. Wir ihr wisst, gibt es da einige Sorten, grüne und lilafarbene Kohlrabi, die meisten sind verhältnismäßig klein und bereits nach 8-10 Wochen erntereif, bringen aber auch relativ wenig „Masse“.

Es ist jedoch möglich, aus lediglich 10 Samen mit einem Gesamtgewicht von weniger als 1 Gramm einen Ertrag von 80 Kilo Gemüse zu erzielen. Das Gewicht der Samen wird also verhunderttausendfacht!

Kohlrabisamen

Kohlrabisamen

Das ist mit der Sorte „Superschmelz“ möglich! Es handelt sich hier um eine relativ alte Kohlrabisorte, die auch schon in der DDR bekannt war. Sie ist auch als Biosaatgut überall erhältlich.

Gesät werden kann direkt ins Freie, von Mai bis Ende Juni, 1-2 cm Tiefe. Die Keimzeit beträgt etwa 8-15 Tage. 3 Wochen nach der Keimung auf 50 x 60 cm Abstand verpflanzen. Haltet diese Abstandsempfehlung ein, der Kohlrabi wird sie brauchen!

Diese Kohlrabisorte entwickelt riesige Kohlrabi, die dennoch zart bleiben! Wie alle Gemüsearten benötigt auch der Kohlrabi einen sonnigen Platz. Der Boden sollte nahrhaft sein, damit der Kohlrabi sein Endgewicht von bis zu 8 Kilo erreichen kann.

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Bei uns hat er das erreicht! Die riesigen Knollen haben wir im Herbst gleich draußen mit der Axt in handliche Stücke gespalten, dann im Haus noch weiter zerkleinert und in den Gefrierschrank transportiert. Den ganzen Winter konnten wir den Kohlrabi genießen, meist als Kohlrabigemüse mit Butter.

Wenn auf das Beet im Frühjahr reifer Kompost aufgetragen wurde, ist keine weitere Düngung erforderlich. Falls nicht, das Beet organisch oder organisch-mineralisch düngen. Wir empfehlen dazu folgenden preisgünstigen Bio-Dünger (Kilopreis unter 1 Euro durch Grosspackung, kommt versandkostenfrei, NPK 3/3/3)


Bio-Universal-Naturdünger
Bio-Dünger mit sehr günstigem Kilogrammpreis

Die Ernte erfolgt im Herbst. Lasst den Kohlrabi ruhig bis November auf dem Beet, er nimmt im Herbst noch enorm an Größe und Gewicht zu und bleibt dabei butterzart.

Die Samen vom „Superschmelz“ gibt es überall zu kaufen, auch als Bio-Samen. Wir bauen diese Sorte fast in jedem Jahr an. Wichtig bei Kohlsorten: Jedes Jahr das Beet wechseln, falls möglich, Kohl nur alle 3-5 Jahre auf das selbe Beet säen/pflanzen. Das beugt Krankheiten wie der Kohlhernie vor.

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