Schneeglöckchen

Endlich Schneefall auch für Oberfranken angekündigt

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Kündigen die Schneeglöckchen nun schon den Frühling an? Das wäre zu früh. In der Nacht zu Sonntag soll es auch in Oberfranken endlich schneien und kälter werden. Wir wollen im Winter weder Unkraut jäten noch Rasen mähen.

Die Populationen bestimmter Insekten muss reduziert werden. Schnee schützt empfindliche Pflanzenn vor Nacktfrösten und es gibt eine ganze Reihe von Pflanzen, die im Winter kühle Temperaturen benötigen, darunter zum Beispiel Äpfel, Erdbeeren und Kiwis. Äpfel und Erdbeeren wachsen deshalb zum Beispiel in den Tropen nicht.

2012 begann der Winter auch extrem mild, am 8. Januar 2012 konnte ich im Garten noch eine gelbe Rose fotografieren:

Rose im Januar 2012

Rose im Januar 2012

Ganz so mild wird es nicht weitergehen, das haben vorangegangene Winter gezeigt. Die globalen Durchschnittstemperaturen steigen jedoch immer noch kontinuierlich an, wogegen so viel wie möglich getan werden muss. Mit dem eigenen Garten kann man viel dazu beitragen, besonders mit der Pflanzung von Dauergewächsen wie Bäumen und Sträuchern, denn diese verwandeln bei ihrem Wachstum Kohlendioxid in Sauerstoff und Kohlenstoff.

Egal, was gegen die Klimaerwärmung getan werden wird: Die Gegenmaßnahmen werden nur langsam, mit Zeitverzögerung wirken und werden nur die schlimmsten Folgen verhindern können. Aus meiner Sicht können wir in Mitteleuropa in jedem Falle mit höheren Temperaturen und milderen Wintern rechnen, was man im Gartenbau auch ausnutzen kann, indem sich Pflanzen anbauen lassen, an deren Kultur in so nördlichen Breiten früher nicht zu denken gewesen wäre.

Pflanzen wie Kiwi, Mandelbaum und Feige können bereits durch den mitteleuropäischen Winter gebracht werden und die Weinanbaugrenze verschiebt sich kontinuierlich nach Norden.

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