Mit dem Auto nach Teneriffa: Etappe 4: Cáceres – Cádiz (384 km)

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Cadiz vom Hafen aus

Cadiz vom Hafen aus

Brücke im Bau in Cadiz

Brücke im Bau in Cadiz

2300 Kilometer lagen schon hinter uns, da sollten die verbleibenden 384 Kilometer zum Fährschiff nach Cádiz kein Problem mehr für uns sein. Und so war es auch. Auf entspannender Autobahnfahrt ging es nun noch ein paar Kilometer durch Andalusien, vorbei an Sevilla, dann an schier endlosen Weinfeldern, hin zum berühmten Sherry-Bezirk vom namensgebenden Jerez de la Frontera („Jerez“ = Spanisch für „Sherry“).

Dies ist auch die Gegend, in der Spaniens berühmter Schriftsteller Rafael Alberti lebte (u.a.: „Der verlorene Hain“/“La Arboleda perdida“), der in der Sherry-Gegend von Puerto de Santa Maria, Sanlucar de Barrameda und Jerez de la Frontera wohnte und die er so liebte. Alberti wurde übrigens fast 97 Jahre alt, Puerto de Santa Maria war sein Geburts- und Sterbeort.

Und dann sahen wir endlich den Atlantik und eine sehr interessante Brücke, die sich derzeit (2014) noch im Bau befindet.

 

Nicht weniger interessant war die Brücke, auf der wir fuhren:

Straßenbrücke in Cadiz

Straßenbrücke in Cadiz

 

Straßenbrücke in Cadiz 2

Straßenbrücke in Cadiz 2

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir die Hafeneinfahrt gefunden hatten, parkten wir unser Auto zunächst vor einem Verwaltungsgebäude der Fährgesellschaft Acciona und bekamen dort nach Vorzeigen unserer Internetreservierung die Boarding Cards für Hin- und Rückfahrt. Dann mussten sich alle Autos in verschiedene Warteschlangen einreihen und jedes Auto bekam ein Blatt Papier mit dem jeweiligen Zielhafen, das man hinter die Windschutzscheibe legen musste. Für jeden Zielhafen gab es eine andere Farbe.

Da wir nach Teneriffa wollten, bekamen wir das Papier für Santa Cruz de Tenerife und den entsprechenden Platz in der Warteschlange zugewiesen. Es gab auch noch Schilder für Arrecife (Lanzarote, erster Zwischenstopp), Las Palmas de Gran Canaria (zweiter Zwischenstopp) sowie für Santa Cruz de La Palma (die Insel La Palma wurde nach Teneriffa als letzte Station angelaufen).

Schiff Albayzin im Hafen von Cadiz

Schiff Albayzin im Hafen von Cadiz

Wir hatten nun also unseren Platz in der Warteschlange und noch etwa 2 Stunden Zeit. Diese nutzten wir, um uns schon einmal das Fährschiff Albayzin anzusehen, welches bereits da war. Die Be- und Entladung von Fracht nimmt einen großen Teil der Wartezeit in den Häfen in Anspruch, viele Container werden verladen, denn die Kanaren müssen viele Produkte importieren.

Fährmodell

Fährmodell

Die Autos standen während der Wartezeit in der Sonne, was Durst auslöste, den man durch den preisgünstigen Kauf von gekühlten Getränken aus einem Getränkeautomaten löschen konnte, der sich in dem Verwaltungsgebäude von Acciona befand.

 

Autos fahren auf die Fähre zu den Kanaren

Autos fahren auf die Fähre zu den Kanaren

Dann war es endlich soweit. Da wir relativ früh da waren, durften wir auch mit als erste auf das Schiff fahren. Die Autos wurden auf einem offenen Deck geparkt, so dass man während der gesamten Überfahrt Zugriff auf das Auto hatte, falls man etwas im Fahrzeug vergessen hatte.

 

Warteschlange von Autos

Warteschlange von Autos

Wir waren nun also auf dem Schiff, während andere noch warten mussten (siehe Warteschlange auf dem Bild links). Das Einparken der Autos muss gut geplant werden, damit niemand eingeparkt wird, der das Schiff bei den Zwischenhalts in Lanzarote und Gran Canaria verlassen möchte.

 

Hubschrauberlandeplatz

Hubschrauberlandeplatz

Auf der Fähre befand sich auch ein Hubschrauberlandeplatz, der für medizinische Notfälle benötigt wird, jedoch wurde er weder während der Hinfahrt noch während der Rückfahrt benötigt. Immerhin befindet sich das Schiff auf seiner 1600 Kilometer langen Strecke oft Hunderte Kilometer von Küsten entfernt.

 

Bei unserem nächsten Update berichten wir morgen von der zweitägigen Fahrt (1600 km) mit dem Fährschiff von Cadiz über Lanzarote und Gran Canaria nach Teneriffa.

 

 

 

 

 

 

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