Schlagwort-Archive: Bewässerung

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Ergebnis der Gießumfrage

Hier das Ergebnis unserer gestrigen Gießumfrage:

  • 55 % der Befragten gießen mit der Gießkanne (wir auch)
  • 45 % der Befragen gießen mit dem Gartenschlauch
  • 0 % der Befragten verwenden momentan ein automatisches Bewässerungssystem
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Urlaubsbewässerung für Topfpflanzen, Test 1

Urlaubsbewässerung für Topfpflanzen, Test 2 (10-Tages-Test)

 

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Urlaubsbewässerung für Topfpflanzen, Test 2

Nach unserem ersten Bewässerungstest für Topfpflanzen haben wir wie versprochen nun noch ein zweites System getestet.

Die Gelegenheit war günstig, da die ganze Familie für 10 Tage verreiste, wir niemanden zum Gießen hatten und einige Topfpflanzen versorgen mussten (Tomaten, Gurken, Bohnen draussen sowie Zimmerpflanzen im Haus und Kübelpflanzen auf der Terrasse).

Folgendes System haben wir bei unserem zweiten Bewässerungstest für Topfpflanzen benutzt:

Es handelt sich um ein System von Tonkegeln, welche man in die Erde neben die Pflanze steckt. Dann kann man auf die Kegel mittels mitgeliefertem Adapter normale Glas- oder PET-Flaschen aufschrauben, die man zuvor mit Wasser füllt. Wir haben hierzu Regenwasser aus der Regentonne verwendet, ansonsten geht natürlich auch Leitungswasser.

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Bei 1,5 Liter-Flaschen hat man den Vorteil des größeren Fassungsvermögens und Wasserspeichers, 0,7-Liter-Flaschen sind formstabiler, bei Glasflaschen verformt sich nichts. Glasflaschen sind schwer und müssen so gesteckt werden, dass sie nicht umkippen.

Wir haben sowohl Glas- als auch Plastikflaschen aufgeschraubt.

Fazit: Alle Pflanzen kamen durch, obwohl während unserer Abwesenheit Tage mit 30 Grad dabei waren. Genau wie bei unserem ersten Test hat sich das Gießsystem also bewährt, die Flaschen waren teilweise noch nicht einmal leer und die Pflanzen waren in einwandfreiem Zustand, auch wenn sie 10 Tage lang nicht gegossen worden sind. Der Test wurde im Juni bei warmem Wetter vorgenommen.

Wenn wir mal wieder nicht da sind, werden wir nun immer auf diese einfache Bewässerungsmöglichkeit zugreifen. Aber auch sonst erspart man sich bei Topfpflanzen viel Arbeit, weil man ja erst wieder gießen muss, wenn die Wasserspeicher leer sind. Ein Set reicht jeweils für 4 Pflanzen.

Das Bio-Bewässerungssystem für Topfpflanzen kann hier bestellt werden:

Bewässerungssystem für Topfpflanzen

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Aktueller Tipp zu Tomaten

Hier ein aktueller Tipp zu Euren Tomatenpflanzen:

Wenn ihr Eure Tomaten giesst, bringt das Wasser mit Schlauch oder Gießkanne möglichst in die Nähe der Wurzeln und giesst nicht auf die Blätter, um der Kraut- und Braunfäule vorzubeugen.

Die unteren Blätter bis ca. 30 cm über dem Boden (natürlich nur, wenn Eure Pflanzen schon gross genug sind) vorsichtig entfernen (wir machen das mit dem Fingernagel) und einfach auf den Boden als Mulch legen. Der Geruch hält Schädlinge fern und hat auch eine leichte Dünge- und Mulchwirkung. Das könnt ihr genauso mit den Geiztrieben in den Blattachseln machen, die außer bei Cocktailtomaten regelmäßig entfernt werden müssen.

Tipp von Volker Stepps aus unserer Facebook-Community: „Ich grabe unmittelbar neben der Pflanze immer einen Blumentopf ebenerdig ein. So kommt Wasser und Dünger sofort an die Wurzeln.
Ich dünge mit Brennesseljauche und einmal pro Woche mit stark verdünntem Taubenmist (ca 3-4 Handvoll Mist auf 15 Liter Wasser, davon dann einen Joghurtbecher auf eine Gießkanne Wasser).“

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Natürliche Bewässerung ohne Haus und Dachrinne möglich?

In unserer Facebook-Community wurde an uns die Frage herangetragen, ob es Tipps gibt, wie man in einem Garten oder auf einem Feld ohne Haus, ohne Dachrinnen, also reinem Grabeland evtl. effektiv Regenwasser auffangen kann. Die Userin meint, dass Regenwasser für die meisten Pflanzen besser wäre als Leitungswasser und die Kosten für künstliche Bewässerung hoch wären.

Ja, da wird ein wunder Punkt angesprochen. Viele Regionen leiden in den letzten Jahr enorm unter Wassermangel, man kann sogar von Dürre sprechen und das ist für die Landwirtschaft noch erheblich schlimmer als für uns Hobbygärtner. Wenn es wochen- oder monatelang nicht regnet, bekommt man auf freiem Feld noch größere – existentielle – Probleme als im Hausgarten.

Deshalb haben z.B. im trockenen Oberfranken bereits viele Landwirte in künstliche Bewässerung investiert. Diese Kosten führen jedoch häufig zu Unrentabilität oder gar Insolvenz.

Mittlerweile arbeiten Agrarwissenschaftler an der Entwicklung neuer, trockenheitsresistenter Getreide- und Gemüsesorten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man Sorten züchten kann, die gar kein Wasser mehr brauchen oder nur von der Luftfeuchtigkeit leben können. Wir haben ja hier keinen Passatwind wie auf Teneriffa beispielsweise, der auch ohne Regen für viel Feuchtigkeit sorgt. Vielleicht kann man Sorten entwickeln, die weniger Wasser brauchen.

Wenn es sich nur um ein sehr kleines Feld handelt, kann man natürlich z.B. ebenfalls eine Gartenhütte dort aufstellen (falls baulich erlaubt) und darauf eine Regenrinne installieren und einen Regenwasserbehälter aufstellen. Es gilt immer der Grundsatz, dass die Auffangfläche möglichst groß sein muss, damit möglichst viel Wasser gesammelt werden kann (man bedenke, die Regenmenge wird in Liter pro Quadratmeter angegeben).

Desweiteren kann man entweder vorhandene Quellen in der Nähe nutzen (dies ist bei uns teilweise möglich, zumindest einen Teil des Jahres) oder selbst einen Brunnen bohren, wenn die örtliche Kommune diesem Plan zustimmt.

Hier bei uns in Bayern wird von Plänen berichtet, Wasserleitungen aus dem wasserreichen Süden in den trockenen Norden zu bauen, da der Norden dieses Problem fast jeden Sommer hat und der Süden eigentlich immer genug Wasser.

Welche Ideen habt ihr zu diesem Thema? Gern ergänzen wir diese Seite mit Euren Vorschlägen.

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Giesstipp des Tages

In manchen Gegenden Deutschlands regnet es mehr als genug – in anderen (z.B. Franken, Hessen, Brandenburg, Sachsen, südliches Mecklenburg-Vorpommern) in den letzten Jahren im Frühling und Sommer immer weniger, manchmal sogar im Winter.

Das stellt nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch den Hobbygärtner manchmal vor enorme Herausforderungen. Wir müssen daher mit dem vorhandenen Regenwasser gut haushalten, wenn wir so wenig wie möglich teures Trinkwasser verwenden wollen.

Gießkanne

Gießkanne

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Gießwasser zu sparen bzw. für den Boden so lange wie möglich verfügbar zu halten. Auf dieser Seite werden wir regelmäßig Tipps rund ums Gießen und Bewässerung sammeln und veröffentlichen:

Tipp des Tages: Beim Pflanzen von Gemüse die Gemüsepflanze so in den Boden drücken, dass sich die Pflanze wie in einem kleinen Krater befindet, so dass sich das Wasser sowohl bei Regen als auch nach dem Gießen in der Vertiefung hält und so nicht nach der Seite abfliesst, sondern dem Wurzelbereich der Pflanze zugute kommt. Kohlrabi nicht zu tief pflanzen, damit sich schöne Knollen bilden. Möglichst nicht auf die Blätter gießen, damit sie an sonnigen Tagen nicht verbrennen (Brennglaseffekt).

Wir sammeln alle Giess- und Bewässerungstipps künftig auf unserer neuen Seite zum Thema „Bewässerung“ unter http://biohausgarten.de/allgemeines/bewaesserung/

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