Wintergarten

Wintergarten

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Was ist ein Wintergarten?

Darunter versteht man einen Hausanbau, der sich durch große Glasflächen auszeichnet (anstelle von Glas kann auch Kunststoff verwendet werden). Wintergärten unterteilt man heute vor allem in Kalthäuser und Warmhäuser, wobei es im klassischen Sinne immer um ein Kalthaus ging.

Toll wird es hier im Spätwinter, Frühling und Herbst, wenn die Sonne durch den Treibhauseffekt den Innenraum wunderbar erwärmt, so dass man sich hier gern aufhält und sogar noch das Haus damit heizen kann, wenn vor dem Wohnzimmer gebaut wird und eine Verbindungstür besteht, die man bei Sonne dann einfach offen lässt!

Wintergarten

Wintergarten

Wer noch keinen Wintergarten hat, findet hier einige Nachrüstmöglichkeiten:

RION Kunststoff Anlehngewächshaus / Wintergarten „Sun Room 45“ (322 x 258 x 266cm (TxBxH) + Dachfenster

Palram Sanremo Lean Wintergarten

Wintergarten

Gewächshaus / Wintergarten „Sunlounge SL 36“ (383 x 194 x 245 cm, grün, ohne Fundament)

Wie schon der Name Kalthaus sagt, wird das Kalthaus nicht beheizt (außer bei strengem Frost, damit die Temperatur im Kalthaus gerade so über der Frostgrenze liegt). In Kalthäusern läßt sich eine Vielzahl von Pflanzen überwintern oder kultivieren, die im Freiland zwar Frost nicht vertragen, aber dennoch im Winter kühle Temperaturen bevorzugen.

Kalthäuser sind auch energetisch sehr sinnvoll. Wenn man sie zum Beispiel an das Wohnzimmer anschließt und nach Süden (am wärmsten), Westen oder Osten ausrichtet, so kann man an sonnigen Tagen damit Energiegewinne erzielen und seinen Heizenergiebedarf senken. Die Tür zum Wohnzimmer sollte genausogut isolieren wie eine Außentür oder ein Fenster. Wenn der Wintergarten durch die Sonne soweit erwärmt ist, dass dort die Temperatur höher ist als im Wohnbereich, kann man die Tür öffnen und die Wärme ins Wohnzimmer lassen. Besonders in den Übergangsjahreszeiten kann man so durchaus bedeutsame Energiemengen sparen.

Kalthäuser sind außerdem hervorragend dazu geeignet, dort Pflanzen zu halten, die normalerweise im Zimmer gehalten werden, wo die Temperaturen aber eigentlich zu hoch sind, wie z.B. das Alpenveilchen oder den Weihnachtskaktus. Diese Pflanzen blühen in geheizten Räumen viel kürzer als in sehr kühlen Räumen. Statt 6 Wochen kann man sich im Wintergarten viele Monate an den Blüten erfreuen. Auch die im Winter wesentlich höhere Luftfeuchtigkeit im Wintergarten wirkt sich gegenüber der trockenen Heizungsluft im Zimmer sehr günstig aus, so lassen sich z.B. Kamelien gut im Wintergarten kultivieren, ohne dass die Knospen abfallen.

Im Gegensatz zum Kalthaus herrschen im Warmhaus im Winter immer Temperaturen von mindestens 10 Grad, bis hin zu 20 – 30 Grad. In Warmhäusern können tropische Pflanzen kultiviert werden, allerdings wird hierfür natürlich eine erhebliche Menge an Heizenergie benötigt, was sich negativ auf die Energiebilanz eines Hauses auswirkt und somit zusätzliche Heizkosten in erheblicher Höhe verursacht.

Auch im Kalthaus kann man eine ganze Reihe von exotischen Pflanzen halten und überwintern, die im Freien absterben würden. Hierzu zählen zum Beispiel alle Pflanzen aus dem Mittelmehrgebiet, darunter Zitruspflanzen wie Mandarine, Orange, Zitrone, Grapefruit, Limone, Limette oder Kumquat, außerdem zum Beispiel Feigenbaum, Lorbeer, Rosmarin, Strelitzie, Bougainvilla, Oleander, Olivenbaum, Guave, Passionsblume, Dipladenie und viele andere.

Nicht zuletzt lassen sich im Kalthaus im Winter Obst und Gemüse hervorragend lagern, da die Temperatur dort meist niedriger ist als im Kühlschrank (außer an den wenigen sonnigen Wintertagen).

Biologischer Anbau im Wintergarten ist ein Kinderspiel und zudem kostensparend. Erde kann man vom Komposthaufen nehmen, da ist der Dünger gleich kostenlos dabei, das gilt auch für das Umtopfen, wenn die Pflanzen für den Topf zu groß geworden sind und die Wurzeln aus den Belüftungslöchern herauswachsen. Natürlich kann man auch mittlerweile gut erhältliche Bioerde erwerben, wenn noch nicht genug Kompost da ist. Gedüngt wird vorzugsweise mit Kompost, wenn eine Pflanze sauren Boden benötigt wie Azaleen oder Kamelien, kann man Rindenmulch dazu geben, Sägespäne, Holzschnitzel oder ähnliches.


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