Bohnen 4. Mai 2026 1 min Lesezeit

Buschbohnen anbauen: Aussaat, Pflege und Ernte im Biogarten

Frische Buschbohnen-Pflanzen im Bio-Garten

Wer im Mai noch ein einfaches Gemüse aussäen möchte, ist mit Buschbohnen bestens beraten. Sie wachsen kompakt ohne Stütze, sind anspruchslos und liefern in 8–10 Wochen die ersten Hülsen. Perfekt für Beet, Hochbeet und auch große Töpfe.

Aussaat ab Mitte Mai

Buschbohnen sind frostempfindlich. Die Aussaat erfolgt direkt ins Beet, sobald keine Fröste mehr drohen – also nach den Eisheiligen ab dem 15. Mai. Der Boden sollte mindestens 10 °C warm sein. Stecke die Samen 3 cm tief in Reihen mit 30 cm Abstand, Pflanzabstand in der Reihe 10 cm.

Buschbohnen sind Schwachzehrer und gehören in keine frisch gedüngte Erde. Auf einem Beet, das im Vorjahr Tomaten oder Kohl trug, gedeihen sie hervorragend.

Pflege während der Wachstumsphase

Halte die Erde feucht, vor allem während der Blüte und Hülsenbildung. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt unterdrückt Unkraut und reduziert Verdunstung. Anhäufeln um den Stängel macht die Pflanzen standfester.

Buschbohnen sind Stickstoffsammler – an ihren Wurzeln leben Bakterien, die Luftstickstoff fixieren. Nach der Ernte schneidest du die Pflanzen oberhalb des Bodens ab und lässt die Wurzeln in der Erde. Das nachfolgende Gemüse profitiert vom freigesetzten Stickstoff.

Ernte und Verwendung

Etwa 8–10 Wochen nach der Aussaat sind die ersten Hülsen reif. Pflücke sie jung, wenn die Bohnen erst andeutungsweise zu sehen sind – dann sind sie zart und süß. Regelmäßiges Ernten regt zur Nachproduktion an.

Bewährte Sorten: Maxi (klassisch grün, früh), Saxa (zart, ergiebig) und farbenfrohe Sorten wie Purple Queen oder die gelbe Wachsbohne. Für eine kontinuierliche Ernte säst du alle drei Wochen bis Mitte Juli nach.