Kräuter 25. März 2026 1 min Lesezeit

Petersilie säen: kraus oder glatt, drinnen oder draußen

Frische Petersilie im Beet

Frische Petersilie aus dem eigenen Anbau ist Bio in Reinform – günstig, immer verfügbar und voller Vitalstoffe. Sie ist geduldig, braucht aber bei der Aussaat ein paar Kniffe.

Glatt oder kraus?

Glatte Petersilie ist aromatischer und in der mediterranen Küche Standard. Krause Petersilie ist milder und ihre gerollten Blätter halten sich länger – perfekt für die deutsche Hausmannskost. Beide Arten lassen sich gleich anbauen.

Es gibt auch Wurzelpetersilie, die wie eine Pastinake aussieht und sich für Suppen verwenden lässt. Drei Sorten, drei Anwendungen.

Aussaat-Tricks gegen lange Keimzeiten

Petersilie keimt notorisch langsam – oft drei Wochen. Beschleunige das, indem du die Samen vor der Aussaat 24 Stunden in lauwarmem Wasser einweichst. Säe dann etwa 1 cm tief in feuchte Erde.

Direktaussaat im Beet: ab April bis August. Im Topf auf der Fensterbank: das ganze Jahr über möglich. Halte die Erde gleichmäßig feucht – trocknet sie aus, gehen die Keime kaputt.

Pflege und Ernte

Petersilie ist zweijährig: im ersten Jahr bildet sie Blätter, im zweiten Jahr blüht und stirbt sie. Pflanze deshalb jedes Jahr neu, dann hast du immer junges, mildes Kraut.

Erntet wird ab 15 cm Pflanzenhöhe – schneide die äußersten Stiele bodennah ab. Niemals einzelne Blätter zupfen, sondern komplette Stiele. So bleibt das Herz der Pflanze und neue Triebe entstehen.