Rosmarin ist eines der robustesten Küchenkräuter überhaupt. Mit wenig Pflege wird aus einer kleinen Pflanze ein imposanter Halbstrauch, der dich jahrzehntelang mit aromatischen Nadeln versorgt.
Pflanzung im Frühjahr oder Herbst
Rosmarin gedeiht am besten an einem sonnigen, geschützten Platz mit durchlässigem, eher trockenem Boden. Schwere, lehmige Böden mischst du mit Sand und Kies. Reines Beet oder Topf – beides funktioniert.
Pflanze im Frühjahr nach den letzten Frösten oder im frühen Herbst. Im Topf reichen 30 cm Durchmesser, mit gutem Wasserabzug. Eine Drainage aus Kies am Topfboden verhindert Staunässe – Rosmarins größtem Feind.
Pflege: weniger ist mehr
Rosmarin braucht erstaunlich wenig. Gieße sparsam – die Pflanze verträgt Trockenheit besser als Nässe. Im Beet musst du nur in extremen Hitzephasen wässern. Im Topf etwas häufiger, aber immer erst, wenn die Erde oben angetrocknet ist.
Düngung ist kaum nötig. Eine Handvoll Kompost im Frühjahr reicht. Zu viel Stickstoff macht die Pflanze weichlich und frostempfindlich.
Überwinterung im Topf und Beet
Im Beet sind nur winterharte Sorten wie Arp oder Veitshöchheimer Radio sicher. Schütze sie im Winter mit Vlies oder Reisig. Nicht winterharte Sorten wandern in den Topf und überwintern hell und kühl bei 5–10 °C im Treppenhaus oder Wintergarten.
Schneide die Pflanze im Frühjahr leicht zurück – ins alte Holz nicht, sonst treibt sie nicht mehr aus. Mit dieser Pflege wird Rosmarin zum Dauerbegleiter in Küche und Garten.