Johannisbeeren sind robuste Beerensträucher mit jahrzehntelanger Lebenserwartung. Sie liefern im Juni und Juli kiloweise vitaminreiche Beeren – ideal für Marmelade, Saft oder den frischen Verzehr.
Rote, schwarze oder weiße Sorten
Rote Johannisbeeren wie Jonkheer van Tets oder Rovada sind säuerlich-frisch und perfekt für Geleen. Weiße Sorten (Weiße Versailler) sind milder und süßer. Schwarze Johannisbeeren wie Titania haben einen kräftigen, würzigen Geschmack und enthalten besonders viel Vitamin C.
Wer Platz hat, pflanzt von jeder Farbe einen Strauch. Die unterschiedlichen Geschmäcker decken alle Verwendungen ab.
Pflanzung und Standort
Johannisbeeren wachsen in fast jedem Boden, bevorzugen aber humos-lehmige Böden in halbschattiger Lage. Pflanze im Herbst, dann wurzelt der Strauch noch vor dem Winter ein. Pflanztiefe: etwa 5 cm tiefer als im Container.
Ein Pflanzabstand von 1,50 m ist sinnvoll. Mulche mit Kompost oder Holzhäcksel und gieße im Sommer regelmäßig.
Schnitt: das Geheimnis reicher Erträge
Rote und weiße Johannisbeeren tragen am zwei- bis dreijährigen Holz. Schneide jährlich im Winter etwa ein Drittel der ältesten Triebe bodennah ab und lass dafür junge Triebe stehen. So bleibt der Strauch jung und produktiv.
Schwarze Johannisbeeren tragen am einjährigen Holz. Hier schneidest du jeden Winter ein Drittel der Triebe komplett zurück. Mit diesem Schnittsystem trägt ein Johannisbeerstrauch über 15 bis 20 Jahre verlässlich.