Sonnenblumen sind das Symbol für Sommer und Lebensfreude. Mit der richtigen Sortenwahl gehen sie auch in kleinen Gärten oder Töpfen. Vom Mini-Sonnenröschen bis zum 4-Meter-Riesen ist alles möglich.
Sortenwahl: groß, klein oder bunt
Klassische Riesensonnenblumen wie Russian Mammoth werden 3–4 m hoch und bilden einen Kopf von 30 cm Durchmesser – perfekt für Vogelfutter und einen Wow-Effekt im Garten. Helianthus Sun Spot bleibt mit 50 cm kompakt und passt in jeden Topf.
Für die Vase eignen sich verzweigte Sorten wie Velvet Queen (rotbraun) oder Italian White (cremeweiß) – sie liefern viele kleine Blüten von einer Pflanze.
Aussaat ab Mitte April
Sonnenblumen werden direkt ins Beet gesät, sobald die Bodentemperatur 10 °C erreicht hat – also etwa Mitte April. Säe 2–3 cm tief mit 30–60 cm Abstand je nach Sorte. Bei großen Sorten plane mehr Platz ein.
Schnecken lieben die zarten Keimlinge. Ein Schneckenkragen oder ein vorzeitiges Vorziehen im Topf rettet die jungen Pflanzen. Sobald sie 30 cm hoch sind, ist die Gefahr vorbei.
Pflege und Stütze
Sonnenblumen sind anspruchslos, aber Starkzehrer. Reichlich Kompost beim Pflanzen reicht meist aus. Bei großen Sorten gib alle drei Wochen verdünnte Brennnesseljauche.
Hohe Sorten brauchen eine Stütze – ein einfacher Bambusstab tut es. Binde locker an, denn der Stängel wächst noch dicker. Die Blütezeit dauert nur etwa zwei Wochen pro Pflanze. Wer länger Blüten haben will, pflanzt über zwei Monate verteilt nach.