Wer einen Biogarten startet, fragt sich: was brauche ich wirklich? Die Werbung suggeriert teure Spezialgeräte. Tatsächlich reichen ein paar gute Klassiker. Hier die 10 wichtigsten Anschaffungen.
Die Basics: Spaten, Hacke, Schere
Ein Spaten mit gehärteter Klinge hält ein Leben lang. Wähle einen mit ergonomischem T-Griff. Eine Grabegabel ist die rückenschonende Alternative – sie lockert den Boden, ohne ihn umzukehren.
Eine scharfe Gartenschere (Bypass-Typ) ist unverzichtbar für Stauden- und Beerenschnitt. Investiere hier in Qualität: eine Felco oder ARS-Schere kostet 50 Euro, hält aber Jahrzehnte und lässt sich nachschärfen.
Boden, Pflanzen, Beet
Eine Hacke oder ein Sauzahn lockert den Boden zwischen den Reihen, ohne tief zu graben – das schont das Bodenleben. Ein Pflanzholz erleichtert das Setzen kleiner Pflanzen.
Eine Gießkanne mit feinem Brausekopf für Sämlinge und ein Gartenschlauch mit Mehrfachdüse für größere Flächen reichen meist aus. Wer mehr Beete hat, denkt über Tropfbewässerung nach.
Aufbewahrung und Schutz
Ein guter Korb oder eine Schubkarre für die Ernte und Transport von Kompost und Mulchmaterial gehört dazu. Ein einfaches Modell reicht.
Gartenhandschuhe aus atmungsaktivem Material schützen die Hände beim Unkrautjäten und Beerenpflücken. Zwei verschiedene Paare – eines für grobe Arbeiten, eines für filigrane – machen Sinn.
Was du dir sparen kannst: motorisierte Geräte für den Hausgarten (zu laut, zu schwer), Spezialwerkzeuge für eine einzige Kultur, billige Schaufeln aus dem Discounter. Lieber wenige gute Werkzeuge, die ein Leben halten.