Erbsen sind perfekte Anfängergemüse: anspruchslos, schnell und sie machen sogar den Boden besser. Als Stickstoffsammler bereiten sie das Beet ideal für nachfolgende Starkzehrer wie Kohl oder Tomaten vor.
Aussaat: zeitig im Frühjahr
Erbsen vertragen leichte Fröste und werden früh ausgesät. Ab Mitte März bis Anfang Mai direkt ins Beet, etwa 3 cm tief in Reihen mit 30 cm Abstand. Lege die Samen alle 5 cm einzeln ab.
Es gibt drei Hauptgruppen: Markerbsen (zarte Körner zum Auspulen), Zuckerschoten (junge Hülsen mit Inhalt) und Schalerbsen (zum Trocknen). Für den frischen Verzehr sind Zuckerschoten die ergiebigste Wahl.
Pflege und Rankhilfe
Erbsen ranken und brauchen eine Stütze. Reisig, Maschendraht oder spezielle Erbsennetze geben den dünnen Trieben Halt. Hohe Sorten erreichen 1,80 m, Buschsorten kommen mit 50 cm aus.
Anders als bei den meisten Gemüsesorten brauchst du Erbsen kaum zu düngen. Als Hülsenfrucht ziehen sie ihren Stickstoff aus der Luft. Eine Mulchschicht aus Grasschnitt hält die Feuchtigkeit. Gieße bei Trockenheit, vor allem während der Blüte – dann bilden sich die Hülsen.
Ernte und Folgepflanzen
Zuckerschoten erntest du jung, wenn die Hülsen knackig und die Erbsen erst angedeutet sind. Markerbsen lässt du dicker werden, bis die Körner pralle Form haben. Regelmäßiges Pflücken regt die Pflanze zur Nachproduktion an.
Nach der Ernte schneidest du die Pflanzen über dem Boden ab – die Wurzeln bleiben im Boden. Sie geben den gesammelten Stickstoff frei und düngen so das Beet. Pflanze direkt im Anschluss Kohl, Lauch oder Salat – sie profitieren enorm.