Wer wenig Zeit hat und trotzdem viel ernten will, ist mit Zucchini bestens beraten. Die wärmeliebende Pflanze gehört zu den ergiebigsten Gemüsesorten überhaupt – aus zwei Pflanzen wird eine Familie wochenlang versorgt.
Aussaat: Mai im Freiland, April im Haus
Zucchini reagieren empfindlich auf Frost. Im Haus kannst du ab Mitte April vorziehen, ins Freiland säst du erst nach den Eisheiligen Mitte Mai. Stecke je zwei Samen pro Topf etwa 2 cm tief in nährstoffreiche Erde. Bei 20 °C keimen sie binnen einer Woche.
Die jungen Pflanzen brauchen einen sonnigen, windgeschützten Platz mit humosem Boden. Reichlich Kompost ins Pflanzloch sorgt für den nötigen Nährstoffvorrat – Zucchini sind Starkzehrer.
Pflanzabstand und Pflege
Plane mindestens einen Quadratmeter pro Pflanze ein, denn Zucchini breiten sich aus. Mulchen hält den Boden feucht und unterdrückt Unkraut. Gieße morgens am Boden, niemals von oben über die Blätter – das fördert Mehltau.
Bei der Düngung reicht zur Pflanzung eine Handvoll Kompost. Während der Wachstumsphase kannst du alle drei Wochen mit verdünnter Brennnesseljauche nachhelfen.
Erntezeit: kontinuierlich von Juli bis Oktober
Ernte Zucchini jung: bei 15–20 cm Länge ist der Geschmack am besten und die Pflanze produziert kontinuierlich neue Früchte. Wer einmal eine 40-cm-Keule übersehen hat, kennt den Effekt – die Pflanze stellt die Produktion ein. Schneide regelmäßig, dann erntest du bis zum ersten Frost.
Beliebte Sorten für Anfänger: Gold Rush (gelb, mild), Black Beauty (klassisch grün) und Patisson (rund, dekorativ). Frischer geht es nicht – Zucchini schmecken am besten direkt aus dem Garten.