Die Sortenwahl entscheidet über Erfolg oder Misserfolg im Tomatenbeet. Samenfeste Sorten lassen sich vermehren, schmecken intensiver und sind oft robuster als Hybride. Hier die besten Sorten für 2026.
Klassiker für Anfänger
Harzfeuer ist die robuste DDR-Sorte: kompakt, fruchtig und resistent gegen Krautfäule. Matina ist eine deutsche Frühtomate – schon ab Juli reife Früchte. Tigerella liefert dekorative gestreifte Tomaten mit kräftigem Aroma.
Diese drei Sorten gelingen auch in feuchten Sommern und sind perfekt für den Einstieg in die Tomatenwelt.
Geschmacks-Klassiker für Fortgeschrittene
Black Krim aus der Krim hat dunkelrot-violette Früchte mit weinigem Geschmack. Brandywine ist die historische amerikanische Fleischtomate – riesig und süßlich. Green Zebra bleibt grün-gelb und schmeckt fruchtig-spritzig.
Diese Geschmackssorten brauchen ein Tomatenhaus oder eine geschützte Lage – sie sind anfälliger für Krautfäule, dafür aber Geschmackswunder.
Cherry- und Cocktailtomaten
Sweet Million liefert hunderte kleine, süße Früchte. Tumbling Tom Red ist eine Hängetomate für Ampeln und Balkonkästen – ideal ohne Garten.
Yellow Pearshaped ist eine alte birnenförmige gelbe Sorte mit unverwechselbarem Aroma. Diese Cherry-Sorten sind dankbar und produzieren bis zum Frost.
Saatgut sammeln und vermehren
Bei samenfesten Sorten kannst du eigenes Saatgut gewinnen: Quetsche reife Tomaten aus, lass den Saft mit Samen 2–3 Tage gären, spüle und trockne die Samen. So gewinnst du Saatgut für viele Jahre und passt deine Sorten an deinen Garten an. Bezugsquelle für seltene Sorten: Vereine wie Arche Noah, Pro Specie Rara oder Bio-Saatguthändler.