Knackiger Salat aus dem eigenen Beet schlägt jeden Plastikbeutel-Salat. Salat ist eine ideale Einsteigerpflanze: schnell wachsend, dankbar und unkompliziert. Vom Balkonkasten bis zum Hochbeet eignet sich fast jeder Standort.
Welcher Salat passt zu dir?
Kopfsalat bildet einen festen Kopf und ist klassisch. Pflücksalate wie Lollo Rosso oder Eichblatt erntet man Blatt für Blatt – die Pflanze treibt nach. Schnittsalate (z. B. asiatische Mischungen) wachsen besonders schnell und sind nach 4 Wochen erntereif. Feldsalat ist die Winterernte schlechthin.
Für Anfänger empfehle ich Pflücksalate – sie sind robuster als Kopfsalat und liefern über Wochen frische Blätter.
Aussaat über die ganze Saison
Ab Mitte März kannst du Salat im Beet aussäen. Die meisten Sorten keimen schon bei 8–10 °C. Säe alle zwei bis drei Wochen kleine Mengen nach – so erntets du kontinuierlich frische Blätter, statt alles auf einmal.
Die Saattiefe beträgt nur 0,5 cm – Salat ist ein Lichtkeimer. Halte die Erde feucht, decke aber nicht mit Folie ab. Im Hochsommer pflanzt du Salat besser im Halbschatten, damit er nicht in Blüte schießt.
Pflege und Ernte
Salat braucht regelmäßige Wassergaben – am besten morgens am Boden. Mulchen mit Stroh oder Grasschnitt hält die Feuchte und verhindert Spritzwasser. Schnecken sind der häufigste Feind. Schneckenkragen, Kupferband oder regelmäßiges Absammeln helfen.
Schneide Pflücksalate ab 10 cm Höhe – immer das äußerste Drittel. So bleibt das Herz und die Pflanze treibt frisch nach. Mit dieser Methode erntest du aus einer Pflanze 4–6 Wochen lang frische Salatblätter.